Psalm 103
13 Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.
14 Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind;
er gedenkt daran, dass wir Staub sind.
15 Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras,
er blüht wie eine Blume auf dem Felde;
16 wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da,
und ihre Stätte kennt sie nicht mehr.
Es ist gut, die Wahrheit über sich zu sehen
Wir sind wie Staub. Der erhebt sich und legt sich wieder wenn der Wind vorüber gezogen ist
Wer von uns erinnert sich schon an Staub, der aufwirbelte und sich legte
Wir sind wie Gras. Es sprießt, aber dann kommt die Hitze und es verdorrt.
Wer von uns erinnert sich an bestimmte Grashalme einer Wiese
Wir sind wie eine Blume: Wir blühen auf, werden bewundert (vielleicht) und vergehen
Wer von uns erinnert sich an Blumen auf einer Weide. Wir gehen an ihnen vorbei und freuen uns über ihre Pracht und dann – ein paar Wochen später…. sind sie nicht mehr da.
Es ist gut, die Wahrheit über die Mächtigen dieser Welt zu sehen
Was sind sie? Gras sind sie, mehr nicht. Sie mögen sich wie Götter aufspielen, sich furchtbar wichtig nehmen, sie mögen rauben und morden doch was sind sie? Gras sind sie! Es stände diesen Menschen gut an, sich zu sehen, dass sie Gras sind. Wir sollten uns nicht vor ihnen fürchten.
Das Wunder. Dieses Vergängliche, dieser Hauch von Mensch….
Gott vergisst dich nicht.
Joachim Stöbis
