Es ist vollbracht

10. April 2009


Es ist vollbracht

sein letztes Stöhnen

andre verhöhnen

er wirkt versöhnen

Es ist vollbracht


Es ist vollbracht

Versöhnung mit Gottmathis_gothart_grc3bcnewald_023

trotz allem Spott

Er neigt sich – ist tot

Es ist vollbracht


Es ist vollbracht

sein Tod wirkt Leben

das war sein Streben

welch ein Segen

Es ist vollbracht


Es ist vollbracht

Segen durch seine Macht

hat er gebracht

in unsre Nacht

Es ist vollbracht


Es ist vollbracht

Ein für alle Mal

ist die Tür auf zum Himmelssaal

zu Hochzeit und Abendmahl

Es ist vollbracht


Joachim Stöbis

Foto:      http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mathis_Gothart_Gr%C3%BCnewald_019.jpg


Konzentration auf Gott

19. März 2009

Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hände ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Frau, so sehen unsere Augen toepfernauf den Herrn, unseren Gott, bis er uns gnädig werde. Psalm 123,2

Stelle dir vor, der Herr setzt sich zu dir, wenn du dich niedersetzt. Sprich mit ihm, wie wenn du mit deinem Freund redest. Sei dir seiner Nähe unbedingt bewusst. “Ich bin bei euch alle Tage.”

Konzentriere dich auf Ihn. Frage ihn, was er dir sagen möchte und er wird dir Dinge sagen, die in keinem Zusammenhang stehen zu dem, was du vorher gedacht hast. Doch dich wird es treffen – ermutigen und trösten.

Konzentration auf Gott ist ein inneres Sehen.

Wir lassen uns leicht gefangennehmen vom äußeren Sehen. “Eva sah, das von dem Baum gut zu essen war.” Dieses “Sehen” brachte sie zu Fall, denn es war die Konzentration auf das Irdische; es geht jedoch um die Konzentration auf das Himmlische. “Unsere Augen sehen auf den Herrn.”

Der Blick auf das Himmlische ist eher reizlos, wogegen das Sehen auf das Irdische voller Reize (reizvoll) ist.

Doch die Befriedigung unseres Herzens findet seine Erfüllung nie in der Konzentration auf das Reizvolle- (Irdische) sondern immer nur im Sehen auf den Herrn.

Die auf den Herrn sehen, werden strahlen vor Freude und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.

Fasse den Entschluß, einzig und allein auf den Herrn zu sehen. Fange damit in der Sache an, die dich jetzt bewegt.

Joachim Stöbis


Gottes Plan für Dein Leben

19. März 2009

kreuz-uber-dem-talGehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker. Matth. 28,19

Im Segen Gottes zu leben – so leben, daß ER uns segnet – und für andere ein Segen sein, ist das nicht immer wieder unser Wunsch?Entscheidend ist aber GOTTES Wunsch – SEIN Wille – SEIN Plan, für unser Leben.

Es kommt nicht darauf an, daß ich zum Ziel komme, sondern das Gott durch mich zum Ziel kommt.

Jesus sagt den Jüngern: “Gehet hin in alle Welt. Machet zu Jüngern alle Völker.” Die Jünger sind dazu da, Gottes Ziel für die Welt zu verwirklichen. Die persönlichen Ziele des Jüngers müssen immer hinter den Zielen des Herrn stehen. Wer dies verwechselt, wird an Jesus scheitern (wie Judas). Gottes Ziel (für die Welt) soll durch uns verwirklicht werden. Ist uns das bewußt?

Seien wir ehrlich: Wir sind immer bestrebt, daß unsere Ziele verwirklicht werden. Dies mögen hohe Ziele sein: Heiligkeit – mit Gott eins sein – mit Christus identifiziert zu werden.  All das ist wichtig, ja es entspricht dem Willen Gottes, aber es hat nie vorrangiges Ziel zu sein. Vorrangig ist, daß sich Gottes Plan durch unser Leben erfüllt. Wie ist das möglich? Einzig und allein dadurch, daß wir IHM unser Leben zur Verfügung stellen.

Eigene Interessen sind immer zweitrangig, auch wenn sie noch so heilig zu sein scheinen. Es geht einzig und allein darum, was Gott durch unser Leben erreichen will. Gott hat einen Plan für unser Land, ja, für die ganze Welt. Kann ER diesen Plan auch durch dich verwirklichen? Gott verwirklichte durch Christus sein Ziel für die Welt. Christus war gehorsam bis zum Tod. “Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe,” sagte Jesus in Gethsemane. Darum geht es – um SEINEN Willen.

Ist Dir bewußt, welche Aufgabe Dir zukommt? Deine Aufgabe besteht zuerst darin, deine Interessen, (deine Vorstellungen vom Leben) aufzugeben und dich Gott zur Verfügung zu stellen. Läßt Du das geschehen, werden Gottes Ziele und Deine Ziele zu einer Einheit verschmelzen. Das ist wahrhaft erfülltes Leben. Das ist auch wahre Heiligkeit und wahre Identifikation mit Christus.

Ich lebe; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und hat sich selbst für mich hingegeben. Galater 2,20

Joachim Stöbis


Gott ist TROTZDEM bei dir!

19. März 2009

“Ich bin bei Euch alle Tage.” Matth. 28,20

“Und der Herr war mit Josef, so daß er ein Mann wurde, dem alles glückte.” 1. Mose 39,2

Bedenken wir, wie die Lebensumstände Josefs waren:

Seine Brüder beneiden und hassen ihn. Sie wollen ihn töten und zuletzt verkaufen sie ihn als Sklaven nach Ägypten. Als Sklave kommt er in Potiphars Haus. Dort wird er zu Unrecht beschuldigt und muß ins Gefängnis.

josef-wird-in-den-brunnen-geworfenWirklich widrige Lebensumstände.

Dahinein heißt es: Der Herr war mit Josef. Ohne lange überlegen zu müssen, kommen da einige WARUM: Warum befreit Gott Josef nicht aus der Sklaverei und bringt ihn zu seinem Vater zurück? Warum führt Gott Josef diesen Weg, getrennt von seinen Angehörigen. Warum läßt Gott es zu, daß Josef auch noch ins Gefängnis muß? Gefängnis – das war doch Endstation.

Und über diesen Lebensumständen steht: Der Herr war mit Josef.

Das bedeutet doch, daß Gott trotz widriger Lebensumstände mit uns ist. Ja, daß die Lebensumstände kein Barometer dafür sind, ob wir gute, schlechte oder gar keine Christen sind.

Gott befreite Josef nicht aus dem von den Lebensumständen bestimmten Alltag, aber Gott gab Josef zum Alltag Gelingen.

Doch dieses Gelingen war nichts Magisches. Sein persönlicher Einsatz, sowie seine enge Beziehung zu Gott, war Bedingung für dieses Gelingen.

“Der Herr war mit ihm, so daß er ein Mann wurde …….(nicht von vornherein war), dem alles gelang.

Wie wurde Josef dieser Mann?

Für Josef galt schon dasselbe Prinzip, wie später für Jesus – und für uns heute. “Er lernte an dem, was er litt.” Und Josef mußte, wie oben beschrieben, sehr viel leiden.

Leid führt in Rebellion und Hass oder Gleichgültigkeit und Depression aber auch in die tiefe Nähe zu Gott. Wer Leid durchlebt, denkt nicht mehr wie vorher. Er geht der Sache auf den Grund. Dies gilt auch bei der Bewältigung des Alltags.

Der Herr war mit Josef. So wurde Josef das Leid nicht zum Verhängnis, sondern zum Segen – ja zum Glück.

Jesus sagt: “Ich bin bei dir.” Darum muß dir auch dein Leid nicht zum Verhängnis werden, sondern Ursache dazu, ein Mensch zu werden, dessen Leben aus der Gegenwart Jesu lebt.

Joachim Stöbis


Darunter bleiben – bleibt ein Kampf

19. März 2009

Eine jegliche Rebe an mir, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe.

Johannes 15,2

Wenn du betest: “HERR gestalte mich um in DEIN Bild”, was geschieht dann? Was gehört in das Bild Jesus? Jesus brachte viel Frucht. Genau das will Gott auch in dir erreichen. So gehört es dazu, daß er uns reinigt (wie die Rebe), damit wir mehr Frucht bringen.

Doch was geschieht, wenn wir die „Reinigung“ erleben? Reinigung (Beschneidung der Reben) verursacht Schmerzen. Jesus lässt weintraubees zu das wir in Situationen hineinkommen die uns verletzen. Jetzt besteht die große Gefahr, das wir bei der Situation oder Person die uns verletzt hat, „hängen“ bleiben. Also bei den äußeren Umständen, die Schmerz, Trübsal, Verzweiflung oder auch Zorn in uns verursacht hat. Wir wehren uns dagegen! Wir kämpfen zum Beispiel gegen den Menschen, der die Verletzung durch sein Verhalten in uns verursachte. Wir pochen auf unser Recht.

Wir vergessen dabei ganz, dass wir uns in einem geistlichen Reinigungsprozess befinden. Dabei geht es nicht um die Veränderung des anderen sondern um uns – um mich – ganz persönlich.

Es gibt eine christliche Organisation die sich PREPARE-ENRICH nennt. Ziel dieser Organisation ist: „Gute Ehen besser machen.“

Wir müssen uns bewusst machen: Unsere menschliche Natur will nicht verbessert werden. Sie ist träge und bequem und will so leben wie sie will. Unsere menschliche Natur ist – um ehrlich zu sein – immer gegen Gott.

Gute Christen besser machen. Da geht es um mich, und nicht um den Menschen der mir weh tun. Der, der mir weh tut ist ein Werkzeug Gottes um mich zu reinigen damit ich mehr Frucht bringe. Wir werden damit nicht der Menschen Knechte sondern umgestaltet in das Bild Jesus

Es bleibt ein Kampf darunterzubleiben aber mit der Zeit wirst du entdecken, dass Segen von dir ausgeht.

Joachim Stöbis

Wen es interessiert: PREPARE-ENRICH


Überfahrt mit Jesus

17. März 2009

Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?Markus 4,40

Überfahrt mit Jesus: „Garantiert sturmfrei!“ So nicht. Jesus hatte zwar gesagt: „Laßt uns hinüberfahren“, aber dies garantierte den Jüngern keine sturmfreie Überfahrt. Ja, selbst Jesus im Boot zu haben schützte nicht vor Schwierigkeiten. Wie wir gelesen haben: Sturm kam auf. Wellen schlugen ins Boot. Na, jetzt wird Jesus doch wohl eingreifen? Nein! Jesus litt nicht unter der Sucht helfen zu müssen, er konnte schlafen, weil er schlicht und einfach müde war.

Entrüstet und in Panik geraten weckten die Jünger Jesus mit den Worten: „Fragst du nichts danach, daß wir umkommen“? Jesus stillte den Sturm, aber er fragte zurück: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?

Was will er sagen? „Vertraut mir doch, auch wenn ich zu spät einzugreifen scheine. Ich bin bei euch!“

Einer, der auch mit im Boot war, „Petrus“ hat Vertrauen gelernt, denn er konnte später sagen: Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7)

Joachim Stöbis


Der Stein im Schuh

17. März 2009

Wem ist das nicht schon mal passiert? So eine dumme Sache! Plötzlich war er da: der Stein im Schuh. Was tun? Na ja, erst einmal versucht man, ihn an eine günstige Stelle zu schieben, dahin, wo er nicht mehr drückt. So kann man zunächst in Ruhe weitergehen. Aber der Stein bleibt nicht da, wo er ist; er macht sich immer wieder bemerkbar.

So ein kleines Übel, so ein Stein. Zum Schluss macht man das einzig Richtige: Man setzt sich hin, zieht den Schuh aus und kippt den Stein hinaus. Nun hat man endlich Ruhe und kann unbeschwert weitergehen.

Ganz ähnlich wie mit dem Stein im Schuh geht es uns manchmal mit dem, was die Bibel Sünde nennt. stein-im-schuhPlötzlich ist es passiert: Ohne dass man es wollte, ist Sünde in unser Leben gekommen. Was tun? Man kann die Sünde zunächst in eine günstige Position bringen; man verdrängt sie, damit sie das Gewissen nicht drückt. So lebt man weiter; aber die Sünde bleibt nicht ruhig: sie drückt immer wieder von neuem, macht sich immer wieder bemerkbar.

Es gibt Menschen, die leben damit: bis an ihr Ende, bis es zu spät ist. Andere machen das einzig Richtige: sie packen aus – sie nehmen sich Zeit, gehen zu einem Seelsorger und bekennen in seiner Gegenwart ihre Schuld.

Dass der Stein, der uns in den Schuh geraten ist, wieder heraus muss, ist allen klar. Dass Sünde, die in unser Leben gekommen ist, genauso konsequent wieder heraus muss, ist vielen längst nicht so deutlich.

Natürlich ist es zunächst nicht unbedingt angenehm, Sünde zu bekennen. Man muss zugeben, dass man was falsch gemacht hat. Aber insgesamt ist es, (genau wie das Entfernen des Steins) eine Erleichterung. Es bedeutet Befreiung von dem, was uns drückt und bedrückt. Und es ist möglich, weil Jesus Christus durch seinen Tod am Kreuz, den „Stein“ der Sünde in seinen vielfältigen Ausprägungen weggenommen hat. Wir brauchen nur noch ja zu sagen, und zu bekennen, dass wir schuldig sind.

Die große Befreiung, die Christus uns anbietet, äußert sich nicht zuletzt darin, dass er uns von unzähligen kleinen Steinen befreit, die uns in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens bedrücken und das Fortkommen erschweren.

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. (1. Johannes 1,9)

Joachim Stöbis


Jesus kommt wieder (Predigt)

24. Februar 2009

Lukas 21.25-33

Bibeltexte: Lutherbibel 1984

Das Kommen des Menschensohns
25 a) Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres.

a) Offb. 6,12-13

12) Und ich sah: Als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut,
13) und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird.

26) und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
27) Und alsdann a) werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großerjesu-wiederkommen Kraft und Herrlichkeit.
28) Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, a) weil sich eure Erlösung naht.

a) Phil 4,4-5

4) Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
5) Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!

Vom Feigenbaum
29) Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an:
30) Wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass jetzt der Sommer nahe ist.
31) So auch ihr: Wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist.

Ermahnung zur Wachsamkeit
32) Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht.
33) Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.

Thema: Wiederkunft Jesu!

Aber es ist mehr als ein Thema.
Es geht um ein Geschehen, welches auf uns zukommt.
Ereignisse die die Menschheit vor sich hat.
Ereignisse die vielleicht wir noch vor uns haben.
Ich weiß es nicht.

Jesus lebte vor 2000 Jahren und er sprach von Ereignissen, die kommen sollen.
Diese Ereignisse sind schrecklich, Sie machen das Leben zur Hölle.

Allein im ersten Vers unseres Textes steht 5x das Wort und.
Das wird geschehen und das und das und und und

hiobs-botenEs ist wie bei den Boten Hiobs als sie kamen um das Unglück anzukündigen. Da heißt:
Als der erste Bote noch redete, kam ein anderer und sprach: Feuer Gottes fiel vom Himmel und traf Schafe und Knechte und verzehrte sie, ich bin allein entronnen, dass ich dir’s ansagte.

Und als der noch redete, kam der nächste Bote usw. eine Hiobsbotschaft nach der Anderen.

Unsere Geschichte ist auch voller Hiobsbotschaften, die aber nicht allein Hiob und seine Familie betreffen, sondern die ganze Welt.

Diese Hiobsbotschaften künden Schreckliches an. Schreckliches, was auf die Menschen zukommt, und an dem keiner vorbeikommt.

Aber ist mit dem Kommen des Schrecklichen alles vorbei? So nach dem Motto: Ende vorbei das war es.

NEIN!

Diese Globalen Schrecknisse künden für die Kinder Gottes den Himmel an.
Das ist das Ermutigende in unserem Bibelabschnitt.

Jeder von uns weiß was Nebel ist.
Wir mögen ihn nicht diesen nasskalten schmuddeligen Herbstnebel.
Wer so auf 500 Meter Höhe wohnt steckt manchmal mitten drin.
Grau, keine Sicht, einfach nicht schön.

Aber in Wahrheit ist dort die Sonne nicht mehr weit weg.
Wir brauchten vielleicht nur noch 100 Meter höher gehen und würden den herrlichsten Sonnenschein erleben.
Je dichter der Nebel umso näher ist die Sonne.
Es ist herrlich zu erleben, wie auf einmal die Sonne durchbricht.

Jesus macht klar: Auf die Erde kommt eine schreckliche Dunkelheit zu, verursacht durch die Mächte der Finsternis.

Aber nach der Finsternis kommt die Sonne,
da kommt die Gegenwart Gottes.
Da ist das Reich der Finsternis endgültig vernichtet.

Darum sollen wir bereits noch mitten in der Dunkelheit,
in der Nacht der Verzweiflung,
unsere Häupter heben, weil unsere Erlösung ganz nahe ist.

Doch jetzt bin ich schon vorausgeeilt:

Die alten Griechen glaubten, die Geschichte der Erde gleiche einer Kreisbewegung. Alle 3000 Jahre geht alles im Feuer unter und dann geht es wieder von vorne los.
Sie meinten also, die Geschichte hat kein Ziel.
Die Geschichte eiert einfach so dahin von Ewigkeit zu Eweigkeit.
Das die Geschichte zu einem Ziel kommen könnte, daran dachten die alten Griechen nicht.
Die Geschichte ist so eine Art Fahrt ins Blaue bei der man nicht so recht weiß wo es hingeht,
aber man weiß:
Zum Schluss landet man wieder zu Hause.

Die Bibel sagt etwas ganz anderes.
Die Geschichte Gottes mit dieser Welt steuert auf ein Ziel hin.
Ziel ist das Jesus Herr über alles sein wird.
Ziel ist das es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird.

Was steht in Philipper im 2. Kapitel

5) »Ein jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war.«
6) Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
7) sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
8) Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
9) Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
10) dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
11) und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Selbst der Teufel muß seine Knie vor Jesus Christus beugen.
Ja er muß bekennen, das Jesus Christus der Herr ist.

Er würde sich wahrscheinlich lieber die Füße abhacken und seine Zunge herausreißen
als zu bekennen, das Jesus der Herr ist.

Jesus der Herr der Welt, das ist das Ziel.
Jesus der Herr über alle Gewalten.
So wie es in den mutmachenden Worten in Römer 8 gesagt wird.

38) Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
39) weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Jesus ist der Herr.
Gott hat ihn dazu eingesetzt.
Keine Macht kann Jesus diesen Platz streitig machen.

Doch jetzt leben wir noch hier auf der Erde,
mitten drin im Tagesgeschehen und Weltgeschehen
und mitten drin in dem was kommen soll.

Ich lese noch einmal den Vers 25.

Das Kommen des Menschensohns
25 a) Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres,

Mit dem Ende wird alles in Wanken geraten.
Es werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sternen.
Es steht nicht dort, welche Zeichen das sind.
Das Buch der Offenbarung schildert ein Ereignis:

a) Offb 6,12-13

12) Und ich sah: Als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut,
13) und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird.

Die Erde wird durchgeschüttelt.
Erdbeben, die riesige Tsunamis auslösen werden.
Erdbeben gehen oft einher mit Vulkanausbrüchen. Das Sonnenlicht kann nicht mehr durchdringen.
Der Mond ist nur mehr eine blutige Scheibe.
Die Erdatmosphäre verliert ihren Schutz.
Meteoriten verglühen nicht mehr sondern können ungehindert auf die Erde fallen.

Was wird die Folge für alle Menschen, für Christen und Nichtchristen, sein?

Und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres.

Aus gute Nachricht Bibelübersetzung:

25) »Unheil kündende Zeichen werden zu sehen sein an der Sonne, am Mond und an den Sternen, und auf der Erde werden die Völker zittern und nicht mehr aus und ein wissen vor dem tobenden Meer und seinen Wellen.
26) Die Menschen werden halb tot vor Angst darauf warten, was für Katastrophen die Erde noch heimsuchen werden. Denn die ganze Ordnung des Himmels wird zusammenbrechen.

Ich habe gesagt: Die Angst erfasst alle, ob Christen oder Nichtchristen

Aber die Christen wissen mehr:
Die Wiedergeborenen wissen:

Jetzt kommt Jesus.
Unsere Erlösung ist ganz nahe.

Und die Nichtchristen:
Für die, die nur hier leben,
die keinen Jesus kennen
deren Leben mit dem Diesseits für immer zu Ende ist

die kriegen wirklich die Panik.
Für die gibt es nichts mehr.
Für die gibt es kein zukünftiges Leben in Gottes Gegenwart.
Denen geht es nur noch ums nackte überleben.

Bei denen die Gott nicht kennen kommt die Seele nicht mehr zur Ruhe.

Ich habe den Eindruck wir steuern mit riesigen Schritten auf dieses Ende zu.

Und die Menschheit flieht immer mehr in eine Traumwelt.
In den Elektronikmärkten stehen Massen von Regalen mit Computerspielen.
Spielen, warum? Ist es der Versuch sich mit Suchtmitteln  zu betäuben, weil es anders nicht mehr zum aushalten ist?

Jesus sagt: Die Kräfte des Himmels werden ins Wanken kommen.

Die Macht der Finsternis wird wachsen.
Es wird die Zeit der entfesselten Bosheit sein.

So etwas haben die Juden im dritten Reich bereits erlebt.

Da wurde die Schraube immer mehr zugedreht.

Auf den Bänken stand: Für Juden verboten.
Das tat weh, sich nicht mehr hinsetzen zu dürfen,
aber die Nazis dachten ja weiter.
Den Juden wurde verboten zu leben.
Die Völker der Welt wollten die Juden auch nicht haben.

Mt. 24,12
12) Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen Menschen erkalten.

Es wird ein eisiges Gegeneinander gelebt.

Offb. 13,7
7) Und ihm (dem Bösen) wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.

Die Heiligen überwinden.

Wie schafft man es da noch den Kopf zu erheben?

Jesus sagt: Weil sich eure Erlösung naht.

Vertraut mir, ich komme mit Sicherheit.

Den Kopf erheben können wir, wenn wir trotzdem Vertrauen.
Wenn trotz allem was wir sehen, den Kopf erheben.

Und wir kriegen viel zu sehen:

Offenbarung 13

11) Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.
12) Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.
13) Und es tut große Zeichen, sodass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen;
14) und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.
15) Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.

Das ist Anfechtung pur!
Das sind alles Dinge die eigentlich nur Gott tun kann.
Lassen wir uns nicht blenden von dem was wir sehen.

Jede Anfechtung ist nur vorübergehend!

Aber was ist, wenn wir bei diesem Wundertheater nicht mit machen?
Wir werden gehasst.
Menschen werden uns hassen, weil wir dem Satan nicht glauben.

Was sagt Paulus:
Eph. 6,12
12) Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Unser Kampf richtet sich nicht gegen den Menschen, sondern gegen die Mächte der Finsternis.

Wie werden wir im Glutofen der Anfechtung und Verfolgung standhaft bleiben?

Indem wir biblische Wahrheiten immer wieder neu in uns wachrufen.

Das Buch Hiob enthält solche Wahrheiten:

Ohne Zweifel: Gott tut niemals Unrecht Hiob 34,12
Im selben Kapitel:
Vers 20: Plötzlich müssen die Leute sterben….. die Mächtigen werden weggenommen ohne Menschenhand.
Vers 24: Er bringt die Stolzen um, ohne sie erst zu verhören, und stellt andere an ihre Stelle.

Gott kann schnell eingreifen ohne lange Debatten zu führen.

Aber es kann auch ganz anders kommen:
Vers: 29
Wenn er sich aber ruhig hält, wer will ihn verdammen?

Gute Nachricht Bibel: 29 Doch wenn er sich entschlösse, nichts zu tun,
dann könnte niemand ihn dafür verdammen.

Wenn Gott schweigt heißt das nicht, dass es ihn nicht gibt.
Wir müssen lernen, auch das Schweigen Gottes als Liebe Gottes anzunehmen.

Die Welt schreit nach einem Weltherrscher!

Er wird kommen.
Die Massen werden ihm zujubeln.
Er wird messianische Züge tragen.

Es wird ihm alles gelingen und die Menschen werden aufatmen und die, die nicht im Buch des Lebens stehen, werden ihn sogar anbeten.

Satan, der Fürst dieser Welt auf dem Thron, als Weltherrscher.

Es wird schrecklich sein unter seiner Herrschaft.

Aber sie ist nur vorübergehend – seine Herrschaft ist zeitlich.

Und dann kommt Jesus: Seine Herrschaft ist ewig!

Jesus kommt:
27) Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.

Jesus bereitet uns darauf vor:

Jesus erzählt das Gleichnis vom Feigenbaum.

Viele biblische Propheten kündigten die Zerstreuung des jüdischen Volkes und seine Sammlung im Land der Väter am Ende der Tage an.
Jesus bezog sich mit dem Gleichnis vom grünenden Feigenbaum auf diese Wiederherstellung Israels als das Zeitzeichen für seine baldige Wiederkunft.

Israel existiert wieder als Staat. Es wurde in diesem Jahr 60 Jahre alt.
In 10 Jahren wird Israel also siebzig Jahre alt.

c) SIEBZIG (= 7 x 10) ist wieder eine Zahl der Fülle, der Vollendung.

Manche meinen das Jesus dann wiederkommen wird.
Gott weiß es alleine ob es so sein wird.
Jesus wusste es nicht und ich weiß es auch nicht.
Aber Jesus ermahnt uns zur Wachsamkeit.

Ermahnung zur Wachsamkeit
32) Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht.
33) Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.

Wahrscheinlich ist mit dem Wort Geschlecht Generation gemeint. Das heißt: Innerhalb einer Generation wird sich das schreckliche Endzeitgeschehen abspielen.
Das heißt innerhalb von rund 30 Jahren.

Eines ist sicher und damit möchte ich abschließen:

Es kann dazwischenkommen was wolle, Gott wird auf jeden Fall sein Versprechen einhalten.

Es kann dazwischenkommen was wolle, Jesus wird auf jeden Fall wiederkommen.

Amen

Joachim Stöbis

Link MP3: Jesus kommt wieder Predigt in der CGU Urfahr

Foto: Für Juden verboten

http://einestages.spiegel.de/hund-images/2007/10/05/85/a08533852b36ef0bfa5f4101c41180ee_image_document_large_featured_borderless.jpg
July 1945: Elderly citizens of Berlin rest on a bench marked ‘Not for Jews’, an ugly reminder of Nazi days.   (Photo by Fred Ramage/Getty Images)


Zwei Freunde

18. Februar 2009

Ich habe einen Freund und wenn ich mit ihm zusammen bin, dann brauchen wir gar nicht lange und wir sind bei einem biblischen Thema gelandet. Da können wir stundenlang reden. freunde

Ich habe noch einen anderen Freund. Der ist auch Christ aber wenn ich mit ihm zusammen bin, dann muss er mir erst mal seine neuesten Witze erzählen. „Kennst Du den schon oder den schon?“ Meistens kenne ich sie nicht. Sie sind mir nicht so wichtig. Und dann ist mir aufgefallen: Mit diesem Freund komme ich so gut wie nie auf ein biblisches Thema. Immer stehen, nach den Witzen, alle möglichen anderen Themen im Vordergrund.

Jesus sagt in Lukas 6,45: wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Jesu Herz war voll von seinem Vater im Himmel. Zum Vater im Himmel wollte er die Menschen führen. Für dieses Ziel brannte sein Herz.

Joachim Stöbis

“Der Mund betet nicht, sondern ist nur des betenden Herzens Dolmetscher.” Julius Wilhelm Zincgref


Der vergessene Friedhof

16. Februar 2009

Eines Tages kam jemand zum Pfarrer und erzählte: „Wissen sie eigentlich, dass in ihrem Pfarrgebiet ein evangelischer Friedhof ist. Es gibt dort auch eine Kapelle, aber alles ist ziemlich heruntergekommen und zugewuchert.“ Der Pfarrer war erstaunt. Zum ersten Mal hörte er davon. Er ging der Sache nach und fand bestätigt, was man ihm gesagt hatte.friedhof

Einen Friedhof vergessen ist nicht das Schlimmste. Ein Volk das seinen Gott vergisst, das ist schlimm. Wir leben in der Zeit wo Gott immer mehr vergessen wird. Ein Mensch, der Gott vergessen hat, fühlt sich ihm nicht mehr verpflichtet. Der macht eben alles ohne Gott. Der braucht auch keinen auferstandenen Christus und keine Sündenvergebung.

Aber Gott vergisst nicht. Für ihn sind wir alle Sünder die die Erlösung durch Christus brauchen. Der obige Pfarrer wurde an den vergessenen Friedhof erinnert. Ich möchte uns an Jesu Wort erinnern: „Geht hin und macht zu Jüngern.“ Sind wir bereit dazu?

Joachim Stöbis


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