In Christus liegen verborgen alles Schätze der Weissheit und der Erkenntnis.
Kolosser 2,3
In Christus liegen verborgen alle Schätze. Man sieht sie aber nicht auf den ersten Blick. Man hat Gottes Wort vor sich und sieht den Schatz nicht. Wie in einer Schatzkiste: Wir meinen, wir haben sie schon ausgeräumt, wir wissen schon alles, aber wir übersehen schnell das Wesentliche. Wir übersehen, das da noch was drin ist. In Jesus sind immer noch Schätze drin. Aber seine Schätze sind nicht gleich sichtbar. Wir suchen zu sehr mit unserer menschlichen Weissheit. Doch geistliche Schätze sind nur auf geistlichem Wege zu heben.
Alle Schätze, liegen in Christus verborgen. Alle Schätze. Ja wirklich, alle Schätze, das ist kaum zu glauben. Das würde ja heißen: Wenn wir bei Jesus suchen, sind wir am Ziel angekommen. Wenn uns Weissheit fehlt, brauchen wir nur bei Jesus suchen er hat die Weissheit. Wenn uns Erkenntnis mangelt, brauchen wir nur bei Jesus suchen, er hat die Erkenntnis.
Das heißt aber auch: Es gibt an Christus vorbei keine wirkliche Weissheit und Erkenntnis. Sicher, wenden wir ein, gibt es irdische Weissheit und Erkenntnis. Aber neben vielem Guten führt uns irdische Weissheit an der Hauptsache vorbei. Eine Weissheit, welche aber die Hauptsache ausklammert, kann als Erkenntnis nur Dummheit hervorbringen. Menschliche Weisheit kann unser Leben verlängern aber letztlich lässt sie uns krank zurück, denn sie klammert den Schöpfer des Lebens aus. Christus führt uns immer zu seinem Vater. Er verspricht uns kein langes Leben, aber dafür ewiges Leben. Seine Schätze machen reich.
„Schnelles Hinschauen lohnt sich nicht, da geht zu viel verloren. Darum lohnt sich immer auch der zweite Blick.“ So hieß es vor kurzem in einer Heimatsendung des ORF. Gilt das nicht viel mehr für unser Leben mit Christus?
Joachim Stöbis
Verfasst von Joachim Stöbis 
der Dächer davonfliegen lässt? Wir Menschen. Wir laufen davon. Wir bringen uns in Sicherheit oder wenn es ganz schlimm ist, können wir darin ums Leben kommen.