Let’s make Money

26. Februar 2009

schatztruhe-reichsburg-cochem-mosel(fast) ein biblisches Thema: Lasst uns Geld machen. Jesus Christus sagt: Sammelt euch…Schätze!

Das ist doch interessant. Jesus hat nichts gegen sammeln! Dann mal los mit sammeln…

Wem würde das keinen Spaß machen: Schätze sammeln; so eine große stabile alte Truhe randvoll gefüllt mit Schätzen und wenn man die öffnet dann glitzert es nur so voller Gold, Diamanten, Edelsteinen und wertvollen Gewändern. Das wär doch was.

Aber unsere Sammelei kriegt doch einen leichten Dämpfer! Warum? Es gibt Motten und Rost!

Da gibt es was, das unseren Schatz auffressen will. Schlecht, aber es wird noch schlechter, denn es gibt nicht nur Motten und Rost, sondern auch Diebe. Was machen die? Na ja, das wird uns ja jeden Tag im Fernsehen gezeigt: Die Diebe brechen ein und stehlen. Das raubt uns die Freude am Besitz. Wenn man was hat, dann sind wieder die Neider da, die einem alles wegnehmen wollen.

Aber da gibt es ja zum Glück noch die Bank, sollte man meinen, aber mit den Banken ist das auch so eine Sache, wenn man an die Bankenpleiten denkt. Da ist unsere Schatztruhe auch nicht sicher. Wohin also damit wenn es auf der ganzen Erde keinen sicheren Platz gibt?

Kommen wir noch einmal zurück auf das was Jesus gesagt hat: Sammelt euch aber Schätze im Himmel. Das „Aber“ sagt er, weil es hier auf der Erde keinen sicheren Platz gibt. Gut, aber wie kriege ich die Schatztruhe in den Himmel? Da fängt es an kompliziert zu werden und vor allem gäbe es ein kräftiges Gelächter im Himmel wenn ich mit meiner Kiste dort ankäme. Wieso? Die würden sagen, was willst du denn mit deiner Kiste hier, wo hier doch schon die Straßen aus Gold sind und die Stadttore aus Edelsteinen? Mit der Kiste hättest du dich nicht abschleppen müssen, hier ist mehr als genug und vor allem viel schöner.

Also mit meiner Schatztruhe in den Himmel hinein wird es wohl nichts werden, ich will mich ja nicht lächerlich machen. Aber jetzt interessiert mich doch was Jesus wohl damit gemeint hat wenn er sagt:

Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Irgendwas Materielles kann es wohl nicht sein. Aber wenn es nichts Materielles ist was sind denn dann bei Jesus Schätze. Ich kriege langsam eine Ahnung davon: Was wirklich zählt auf der Erde kann man nicht kaufen. Das kann man auch nicht in die Hand nehmen:

Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit. Das sind doch die Dinge die das Zusammenleben gelingen lassen. Danach zu leben das ist doch eigentlich Schätze sammeln im Himmel. Aber um ehrlich zu sein: Ich kann das nicht. Da ist was in mir drin was mich hindert so zu leben. Das kann ich nur wenn mir einer hilft. Genau, das sagt Jesus auch: Kommt her zu mir, alle, die ihr wisst das ihr das Leben nicht aus eigener Kraft schafft. Wenn ich zu Jesus komme, dann erlebe ich, dass er mir hilft. Dann fängt er an mein Schatz zu werden. Dann lerne ich zu lieben. Und wenn ich zuerst an den Anderen denke und nicht an mich, dann fange ich schon mal an Schätze im Himmel zu sammeln. Dann tue ich nämlich das was bei Gott zählt. Und dann sagt Jesus noch was, das muß man den Verliebten nicht zweimal sagen, denn sie wissen es schon: „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz!“ Wenn meine Schätze im Himmel sind dann hänge ich am Himmel. Dann beschäftige ich mich mit Gott und Jesus und den Heiligen Geist. Davon ist dann mein Herz voll.

Jesus im Herzen: Den fressen weder Motten noch Rost und den kann mir auch kein Dieb stehlen. Gut, was?

Joachim Stöbis

Wo steht die Geschichte in der Bibel?

Im Neuen Testament: Matthäus 6,19-21

19) Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.

20) Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.

21) Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Foto:

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http://www.flickr.com/photos/destinatio/


Wir übersehen schnell das Wesentliche

21. Januar 2009

In Christus liegen verborgen alles Schätze der Weissheit und der Erkenntnis.

Kolosser 2,3

In Christus liegen verborgen alle Schätze. Man sieht sie aber nicht auf den ersten Blick. Man hat Gottes Wort vor sich und sieht den Schatz nicht. Wie in einer Schatzkiste: Wir meinen, wir haben sie schon ausgeräumt, wir wissen schon alles, aber wir übersehen schnell das Wesentliche. Wir übersehen, das da noch was drin ist. In Jesus sind immer noch Schätze drin. Aber seine Schätze sind nicht gleich sichtbar. Wir suchen zu sehr mit unserer menschlichen Weissheit. Doch geistliche Schätze sind nur auf geistlichem Wege zu heben.

Alle Schätze, liegen in Christus verborgen. Alle Schätze. Ja wirklich, alle Schätze, das ist kaum zu glauben. Das würde ja heißen: Wenn wir bei Jesus suchen, sind wir am Ziel angekommen. Wenn uns Weissheit fehlt, brauchen wir nur bei Jesus suchen er hat die Weissheit. Wenn uns Erkenntnis mangelt, brauchen wir nur bei Jesus suchen, er hat die Erkenntnis.

Das heißt aber auch: Es gibt an Christus vorbei keine wirkliche Weissheit und Erkenntnis. Sicher, wenden wir ein, gibt es irdische Weissheit und Erkenntnis. Aber neben vielem Guten führt uns irdische Weissheit an der Hauptsache vorbei. Eine Weissheit, welche aber die Hauptsache ausklammert, kann als Erkenntnis nur Dummheit hervorbringen. Menschliche Weisheit kann unser Leben verlängern aber letztlich lässt sie uns krank zurück, denn sie klammert den Schöpfer des Lebens aus. Christus führt uns immer zu seinem Vater. Er verspricht uns kein langes Leben, aber dafür ewiges Leben. Seine Schätze machen reich.

„Schnelles Hinschauen lohnt sich nicht, da geht zu viel verloren. Darum lohnt sich immer auch der zweite Blick.“ So hieß es vor kurzem in einer Heimatsendung des ORF. Gilt das nicht viel mehr für unser Leben mit Christus?

Joachim Stöbis


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