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Gott tut niemals Unrecht
26. Juni 2009Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.
17. April 20091 Halleluja! Lobet den HERRN! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön.
2 Der HERR baut Jerusalem auf und bringt zusammen die Verstreuten Israels.
3 Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.
4 Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.
5 Unser Herr ist groß und von großer Kraft, und unbegreiflich ist, wie er regiert.
6 Der HERR richtet die Elenden auf und stößt die Gottlosen zu Boden.
7 Singt dem HERRN ein Danklied und lobt unsern Gott mit Harfen,
8 der den Himmel mit Wolken bedeckt und Regen gibt auf Erden; der Gras auf den Bergen wachsen lässt,
9 der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die zu ihm rufen.
10 Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses und kein Gefallen an den Schenkeln des Mannes.
11 Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.
12 Preise, Jerusalem, den HERRN; lobe, Zion, deinen Gott!
13 Denn er macht fest die Riegel deiner Tore und segnet deine Kinder in deiner Mitte.
14 Er schafft deinen Grenzen Frieden und sättigt dich mit dem besten Weizen.
15 Er sendet sein Gebot auf die Erde, sein Wort läuft schnell.
16 Er gibt Schnee wie Wolle, er streut Reif wie Asche.
17 Er wirft seine Schloßen herab wie Brocken; wer kann bleiben vor seinem Frost?
18 Er sendet sein Wort, da schmilzt der Schnee; er lässt seinen Wind wehen, da taut es.
19 Er verkündigt Jakob sein Wort, Israel seine Gebote und sein Recht.
20 So hat er an keinem Volk getan; sein Recht kennen sie nicht. Halleluja!
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“bildern” nannte ich es
8. April 2009
Es gab ein paar Bücher zu Hause. Darunter waren zwei besonders dicke und dementsprechend schwere Bücher. Es war die Bibel, das alte und das neue Testament mit Bildern. Ab und zu bettelte ich bei meiner Mutter, ob ich mal wieder „bildern“ dürfe. Und mit „bildern“ meinte ich „Bibel anschauen“! Sie gab mir die Bibeln nicht so gern und ermahnte mich jedesmal, ja vorsichtig zu blättern. Mit meinen 4-6 Jahren war ich noch nicht so ein guter blätterer. Ab und zu bekam eine Seite einen kleinen Riss. Ich war glücklich, wenn ich die Bibeln anschauen durfte. Es gab so viel zu sehen.
Wie David dem Goliath den Kopf abschlug. Mose mit einem zornigen Gesicht und den beiden Tafeln in der Hand. Daniel in der Löwengrube. Jesus in der Krippe, mit Maria und Josef. So war ich in der Bibel zu Hause. Die Botschaft kam von den Bildern, aber nicht nur das, meine Eltern glaubten beide an Jesus.
Wir hatten auch noch einen kleinen Bildband, den ich öfter haben durfte: Szenen aus dem Leben Jesu. Ein Bild sprach mich besonders an. Jesus am Kreuz. Frauen standen um das Kreuz herum. Eine typische
Kreuzigungsszene. Eines Tages bin ich damit zu meiner Mutter gegangen. Ich wollte alles über die Kreuzigung wissen. Meine Mutter erklärte mir dass Jesus für unsere Sünden starb. Aber ich begriff nicht, warum man ihn ans Kreuz schlug. Ich umklammerte, bitterlich weinend, die Beine meiner Mutter und wollte mich nicht trösten lassen. Warum hatte man Jesus das angetan, er war doch unschuldig. Er hatte doch niemand Böses getan. Ich konnte nicht verstehen, dass Menschen so böse sein konnten und Jesus einfach an ein Kreuz schlugen.
Mit diesen Bildern wuchs ich auf. Und genaugenommen waren es ja nicht nur Bilder, sondern die Bilder enthielten eine gemalte Botschaft. Die Botschaft von der Sehnsucht Gottes nach uns Menschen.
Die Sehnsucht Gottes uns Menschen für Immer & Ewig in seine Gegenwart zu holen. Dafür tat Gott alles, ja dafür opferte er sogar seinen einzigen Sohn, JESUS!
Und so „bilderte“ ich mich als Kind immer wieder durch die Bibel und die Geschichten wurden mir vertraut. Was ich nicht verstand, da konnte ich zu meiner Mutter gehen und fragen. Mein Vater war ja weg um zu arbeiten, der hätte es mir auch gesagt.

Verfasst von Joachim Stöbis 
