Konzentration auf Gott

19. März 2009

Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hände ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Frau, so sehen unsere Augen toepfernauf den Herrn, unseren Gott, bis er uns gnädig werde. Psalm 123,2

Stelle dir vor, der Herr setzt sich zu dir, wenn du dich niedersetzt. Sprich mit ihm, wie wenn du mit deinem Freund redest. Sei dir seiner Nähe unbedingt bewusst. “Ich bin bei euch alle Tage.”

Konzentriere dich auf Ihn. Frage ihn, was er dir sagen möchte und er wird dir Dinge sagen, die in keinem Zusammenhang stehen zu dem, was du vorher gedacht hast. Doch dich wird es treffen – ermutigen und trösten.

Konzentration auf Gott ist ein inneres Sehen.

Wir lassen uns leicht gefangennehmen vom äußeren Sehen. “Eva sah, das von dem Baum gut zu essen war.” Dieses “Sehen” brachte sie zu Fall, denn es war die Konzentration auf das Irdische; es geht jedoch um die Konzentration auf das Himmlische. “Unsere Augen sehen auf den Herrn.”

Der Blick auf das Himmlische ist eher reizlos, wogegen das Sehen auf das Irdische voller Reize (reizvoll) ist.

Doch die Befriedigung unseres Herzens findet seine Erfüllung nie in der Konzentration auf das Reizvolle- (Irdische) sondern immer nur im Sehen auf den Herrn.

Die auf den Herrn sehen, werden strahlen vor Freude und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.

Fasse den Entschluß, einzig und allein auf den Herrn zu sehen. Fange damit in der Sache an, die dich jetzt bewegt.

Joachim Stöbis


Gottes Plan für Dein Leben

19. März 2009

kreuz-uber-dem-talGehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker. Matth. 28,19

Im Segen Gottes zu leben – so leben, daß ER uns segnet – und für andere ein Segen sein, ist das nicht immer wieder unser Wunsch?Entscheidend ist aber GOTTES Wunsch – SEIN Wille – SEIN Plan, für unser Leben.

Es kommt nicht darauf an, daß ich zum Ziel komme, sondern das Gott durch mich zum Ziel kommt.

Jesus sagt den Jüngern: “Gehet hin in alle Welt. Machet zu Jüngern alle Völker.” Die Jünger sind dazu da, Gottes Ziel für die Welt zu verwirklichen. Die persönlichen Ziele des Jüngers müssen immer hinter den Zielen des Herrn stehen. Wer dies verwechselt, wird an Jesus scheitern (wie Judas). Gottes Ziel (für die Welt) soll durch uns verwirklicht werden. Ist uns das bewußt?

Seien wir ehrlich: Wir sind immer bestrebt, daß unsere Ziele verwirklicht werden. Dies mögen hohe Ziele sein: Heiligkeit – mit Gott eins sein – mit Christus identifiziert zu werden.  All das ist wichtig, ja es entspricht dem Willen Gottes, aber es hat nie vorrangiges Ziel zu sein. Vorrangig ist, daß sich Gottes Plan durch unser Leben erfüllt. Wie ist das möglich? Einzig und allein dadurch, daß wir IHM unser Leben zur Verfügung stellen.

Eigene Interessen sind immer zweitrangig, auch wenn sie noch so heilig zu sein scheinen. Es geht einzig und allein darum, was Gott durch unser Leben erreichen will. Gott hat einen Plan für unser Land, ja, für die ganze Welt. Kann ER diesen Plan auch durch dich verwirklichen? Gott verwirklichte durch Christus sein Ziel für die Welt. Christus war gehorsam bis zum Tod. “Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe,” sagte Jesus in Gethsemane. Darum geht es – um SEINEN Willen.

Ist Dir bewußt, welche Aufgabe Dir zukommt? Deine Aufgabe besteht zuerst darin, deine Interessen, (deine Vorstellungen vom Leben) aufzugeben und dich Gott zur Verfügung zu stellen. Läßt Du das geschehen, werden Gottes Ziele und Deine Ziele zu einer Einheit verschmelzen. Das ist wahrhaft erfülltes Leben. Das ist auch wahre Heiligkeit und wahre Identifikation mit Christus.

Ich lebe; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und hat sich selbst für mich hingegeben. Galater 2,20

Joachim Stöbis


Gott ist TROTZDEM bei dir!

19. März 2009

“Ich bin bei Euch alle Tage.” Matth. 28,20

“Und der Herr war mit Josef, so daß er ein Mann wurde, dem alles glückte.” 1. Mose 39,2

Bedenken wir, wie die Lebensumstände Josefs waren:

Seine Brüder beneiden und hassen ihn. Sie wollen ihn töten und zuletzt verkaufen sie ihn als Sklaven nach Ägypten. Als Sklave kommt er in Potiphars Haus. Dort wird er zu Unrecht beschuldigt und muß ins Gefängnis.

josef-wird-in-den-brunnen-geworfenWirklich widrige Lebensumstände.

Dahinein heißt es: Der Herr war mit Josef. Ohne lange überlegen zu müssen, kommen da einige WARUM: Warum befreit Gott Josef nicht aus der Sklaverei und bringt ihn zu seinem Vater zurück? Warum führt Gott Josef diesen Weg, getrennt von seinen Angehörigen. Warum läßt Gott es zu, daß Josef auch noch ins Gefängnis muß? Gefängnis – das war doch Endstation.

Und über diesen Lebensumständen steht: Der Herr war mit Josef.

Das bedeutet doch, daß Gott trotz widriger Lebensumstände mit uns ist. Ja, daß die Lebensumstände kein Barometer dafür sind, ob wir gute, schlechte oder gar keine Christen sind.

Gott befreite Josef nicht aus dem von den Lebensumständen bestimmten Alltag, aber Gott gab Josef zum Alltag Gelingen.

Doch dieses Gelingen war nichts Magisches. Sein persönlicher Einsatz, sowie seine enge Beziehung zu Gott, war Bedingung für dieses Gelingen.

“Der Herr war mit ihm, so daß er ein Mann wurde …….(nicht von vornherein war), dem alles gelang.

Wie wurde Josef dieser Mann?

Für Josef galt schon dasselbe Prinzip, wie später für Jesus – und für uns heute. “Er lernte an dem, was er litt.” Und Josef mußte, wie oben beschrieben, sehr viel leiden.

Leid führt in Rebellion und Hass oder Gleichgültigkeit und Depression aber auch in die tiefe Nähe zu Gott. Wer Leid durchlebt, denkt nicht mehr wie vorher. Er geht der Sache auf den Grund. Dies gilt auch bei der Bewältigung des Alltags.

Der Herr war mit Josef. So wurde Josef das Leid nicht zum Verhängnis, sondern zum Segen – ja zum Glück.

Jesus sagt: “Ich bin bei dir.” Darum muß dir auch dein Leid nicht zum Verhängnis werden, sondern Ursache dazu, ein Mensch zu werden, dessen Leben aus der Gegenwart Jesu lebt.

Joachim Stöbis


Darunter bleiben – bleibt ein Kampf

19. März 2009

Eine jegliche Rebe an mir, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe.

Johannes 15,2

Wenn du betest: “HERR gestalte mich um in DEIN Bild”, was geschieht dann? Was gehört in das Bild Jesus? Jesus brachte viel Frucht. Genau das will Gott auch in dir erreichen. So gehört es dazu, daß er uns reinigt (wie die Rebe), damit wir mehr Frucht bringen.

Doch was geschieht, wenn wir die „Reinigung“ erleben? Reinigung (Beschneidung der Reben) verursacht Schmerzen. Jesus lässt weintraubees zu das wir in Situationen hineinkommen die uns verletzen. Jetzt besteht die große Gefahr, das wir bei der Situation oder Person die uns verletzt hat, „hängen“ bleiben. Also bei den äußeren Umständen, die Schmerz, Trübsal, Verzweiflung oder auch Zorn in uns verursacht hat. Wir wehren uns dagegen! Wir kämpfen zum Beispiel gegen den Menschen, der die Verletzung durch sein Verhalten in uns verursachte. Wir pochen auf unser Recht.

Wir vergessen dabei ganz, dass wir uns in einem geistlichen Reinigungsprozess befinden. Dabei geht es nicht um die Veränderung des anderen sondern um uns – um mich – ganz persönlich.

Es gibt eine christliche Organisation die sich PREPARE-ENRICH nennt. Ziel dieser Organisation ist: „Gute Ehen besser machen.“

Wir müssen uns bewusst machen: Unsere menschliche Natur will nicht verbessert werden. Sie ist träge und bequem und will so leben wie sie will. Unsere menschliche Natur ist – um ehrlich zu sein – immer gegen Gott.

Gute Christen besser machen. Da geht es um mich, und nicht um den Menschen der mir weh tun. Der, der mir weh tut ist ein Werkzeug Gottes um mich zu reinigen damit ich mehr Frucht bringe. Wir werden damit nicht der Menschen Knechte sondern umgestaltet in das Bild Jesus

Es bleibt ein Kampf darunterzubleiben aber mit der Zeit wirst du entdecken, dass Segen von dir ausgeht.

Joachim Stöbis

Wen es interessiert: PREPARE-ENRICH


Lass dich nicht abschütteln

17. März 2009

„Und Elia sprach zu Elisa: Bleibe du hier, denn der HERR hat mich nach Bethel gesandt. Elisa aber sprach: So wahr der HERR lebt und du lebst: ich verlasse dich nicht!“entruckung_elias_grafik

2. Könige 2,2

Gott will Elia zu sich rufen. Aus welchen Gründen auch immer, sagt er zu Elisa: „Bleib du hier!“ Doch Elisa lässt sich nicht abschütteln. So gehen sie von Gilgal nach Bethel, von Bethel nach Jericho, von Jericho zum Jordan, vom Jordan durch den Jordan und weiter.

Dreimal fordert ihn Elia auf: „Bleib du hier!“ Jedesmal sagt Elisa: „So wahr der HERR lebt und du lebst: ich verlasse dich nicht!“

Doch nicht nur hier wird Elisa auf die Probe gestellt. Die „geistliche Presse“ der damaligen Zeit war auch zugegen: Die Prophetenjünger von Bethel und Jericho sagen zu ihm: „Weißt du auch, daß der HERR heute deinen Herrn von dir hinwegnehmen wird?“ Er aber sprach: „Auch ich weiß es wohl; schweigt nur still.“

So läßt sich Elisa durch nichts am Dranbleiben hindern. Nun stehen sie am Jordan: „Endstation“? Nein – Da nahm Elia seinen Mantel und wickelte ihn zusammen und schlug ins Wasser; das teilte sich nach beiden Seiten, so daß die beiden auf trockenem Boden hinübergingen.

Jetzt erst stellt Elia eine Frage, die für die ganze weitere Zukunft von Elisa von weitreichender Bedeutung werden sollte: „Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde.“ Elisa sprach: „Daß mir zwei Anteile von deinem Geiste zufallen.“ Er sprach: „Du hast Schweres erbeten. Doch wenn du mich sehen wirst, wie ich von dir genommen werde, so wird’s geschehen; wenn nicht, so wird’s nicht sein.“

Was geschah: Elisa sah, wie Elia im Wetter gen Himmel fuhr. Elisa erhielt von Gott, was er erbeten hatte.

Elisa wäre sicher auch ohne dieses Erlebnis der Nachfolger Elias geworden. Aber er wäre geistlich schwach geblieben, weil ihm nie die Fülle des Geistes verliehen worden wäre wie jetzt.

Darum bleibe dran, wo es dranzubleiben gilt und habe den Mut „schweres“ zu erbeten. Es wird nicht nur Dir zum Segen werden.

Joachim Stöbis


Überfahrt mit Jesus

17. März 2009

Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?Markus 4,40

Überfahrt mit Jesus: „Garantiert sturmfrei!“ So nicht. Jesus hatte zwar gesagt: „Laßt uns hinüberfahren“, aber dies garantierte den Jüngern keine sturmfreie Überfahrt. Ja, selbst Jesus im Boot zu haben schützte nicht vor Schwierigkeiten. Wie wir gelesen haben: Sturm kam auf. Wellen schlugen ins Boot. Na, jetzt wird Jesus doch wohl eingreifen? Nein! Jesus litt nicht unter der Sucht helfen zu müssen, er konnte schlafen, weil er schlicht und einfach müde war.

Entrüstet und in Panik geraten weckten die Jünger Jesus mit den Worten: „Fragst du nichts danach, daß wir umkommen“? Jesus stillte den Sturm, aber er fragte zurück: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?

Was will er sagen? „Vertraut mir doch, auch wenn ich zu spät einzugreifen scheine. Ich bin bei euch!“

Einer, der auch mit im Boot war, „Petrus“ hat Vertrauen gelernt, denn er konnte später sagen: Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7)

Joachim Stöbis


Der Stein im Schuh

17. März 2009

Wem ist das nicht schon mal passiert? So eine dumme Sache! Plötzlich war er da: der Stein im Schuh. Was tun? Na ja, erst einmal versucht man, ihn an eine günstige Stelle zu schieben, dahin, wo er nicht mehr drückt. So kann man zunächst in Ruhe weitergehen. Aber der Stein bleibt nicht da, wo er ist; er macht sich immer wieder bemerkbar.

So ein kleines Übel, so ein Stein. Zum Schluss macht man das einzig Richtige: Man setzt sich hin, zieht den Schuh aus und kippt den Stein hinaus. Nun hat man endlich Ruhe und kann unbeschwert weitergehen.

Ganz ähnlich wie mit dem Stein im Schuh geht es uns manchmal mit dem, was die Bibel Sünde nennt. stein-im-schuhPlötzlich ist es passiert: Ohne dass man es wollte, ist Sünde in unser Leben gekommen. Was tun? Man kann die Sünde zunächst in eine günstige Position bringen; man verdrängt sie, damit sie das Gewissen nicht drückt. So lebt man weiter; aber die Sünde bleibt nicht ruhig: sie drückt immer wieder von neuem, macht sich immer wieder bemerkbar.

Es gibt Menschen, die leben damit: bis an ihr Ende, bis es zu spät ist. Andere machen das einzig Richtige: sie packen aus – sie nehmen sich Zeit, gehen zu einem Seelsorger und bekennen in seiner Gegenwart ihre Schuld.

Dass der Stein, der uns in den Schuh geraten ist, wieder heraus muss, ist allen klar. Dass Sünde, die in unser Leben gekommen ist, genauso konsequent wieder heraus muss, ist vielen längst nicht so deutlich.

Natürlich ist es zunächst nicht unbedingt angenehm, Sünde zu bekennen. Man muss zugeben, dass man was falsch gemacht hat. Aber insgesamt ist es, (genau wie das Entfernen des Steins) eine Erleichterung. Es bedeutet Befreiung von dem, was uns drückt und bedrückt. Und es ist möglich, weil Jesus Christus durch seinen Tod am Kreuz, den „Stein“ der Sünde in seinen vielfältigen Ausprägungen weggenommen hat. Wir brauchen nur noch ja zu sagen, und zu bekennen, dass wir schuldig sind.

Die große Befreiung, die Christus uns anbietet, äußert sich nicht zuletzt darin, dass er uns von unzähligen kleinen Steinen befreit, die uns in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens bedrücken und das Fortkommen erschweren.

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. (1. Johannes 1,9)

Joachim Stöbis


Wetterbericht

14. Februar 2009

Es soll diese Tage weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.

1.Könige 17,1

Der erste Auftrag, den Elia als Prophet ausführte, war ein Wetterbericht. Ist das nicht zu ungeistlich? Ein Wetterbericht ist doch keine Verkündigung,, so könnte man denken.

Ahab und seine Leute mögen am Anfang über Elias Wetterbericht gelacht haben, bis ihnen auf Dauer das Lachen verging. Sie mußten feststellen, daß sein Wetterbericht nicht menschlichem Wunschdenken entsprach, sondern gottgewollte Tatsache war. Es gab seit diesem Wort Elias tatsächlich weder Tau noch Regen. Eine Dürrekatastrophe brach aus, wie sie Samaria bis dahin nicht gekannt hatte.

2006-am-gaberl-031Auch wenn dir der Auftrag Gottes lächerlich erscheinen mag – gehe hin. Vielleicht ist es nur ein “Wetterbericht”, den du von Gott her weitergeben sollst – gehe hin – trotzdem.

Du magst die Tragweite nicht ermessen, die hinter dem Wort steckt – du mußt es auch nicht – entscheidend ist: Gott weiß was er tut und was er durch dich anderen sagen will. Du bist lediglich Werkzeug.

Wenn du weißt, was dir aufgetragen ist, ist Gottes Wort, dann gib es weiter ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

Elias “Wetterbericht” hatte weitreichende Konsequenzen. Er war vordergründig nicht geistlich, doch am Ende führte er dazu, daß sich ein ganzes Volk Gott neu zuwandte und dem Götzendienst ein vernichtender Schlag zugefügt wurde.

Joachim Stöbis


Herzmethode

12. Februar 2009

Laß dein Herz meine Worte aufnehmen. Halte meine Gebote, so wirst du leben. Sprüche 4,4

Es gibt verschiedene Lernmethoden. Ich möchte sie der einfachheithalber Kopf- und Herzmethode nennen. Bei der Kopfmethode eignet sich der Schüler durch stures Pauken Wissen an. Er lernt für die Prüfung, aber ein paar Tage nach der Prüfung, ist vieles vergessen. Das heißt, der meiste Lernstoff ist nicht eingedrungen – er ist nicht Teil des Lebens geworden. Um aber dauerhaft auf etwas zurückgreifen zu können, muß etwas in uns eindringen. Es muß Teil unseres Lebens werden. Diese Art zu lernen möchte ich Herzmethode nennen.

Salomo sagt: „Laß dein Herz meine Worte aufnehmen.“ Salomo sagt nicht: „Laß deinen Kopf meine Worte aufnehmen.“

Unser Herz muß die Worte aufnehmen.

Solange wir unsere Lebensprobleme nur mit dem Kopf angehen, werden wir sie nicht bewältigen. Warum? Unser Kopf (Verstand) ist nicht der stärkste bestimmende Faktor unseres Lebens. Uns bestimmt das, was in unserem Herzen ist.

Unser Herz ist der stärkste bestimmende Faktor.

Wenn dies so ist, dann hat das Konsequenzen für unser – für Dein – Leben. Willst du weiterkommen, dann wähle diesen Weg. Mache die Sache zu deinem Herzensanliegen. Egal ob es sich dabei um Lernstoff handelt, oder um die Bewältigung einer Lebenskrise. Das Prinzip bleibt das Gleiche.

Herzensanliegen, das heißt: Mit dem Herzen – mit meinem ganzen Inneren dabei sein; der Verstand kann dabei Handlanger sein – mehr nicht.

Was möchte Salomo für seinen Sohn? „Halte meine Gebote, so wirst du leben!“ Mache es zu deinem Herzensanliegen, nach dem Willen Gottes zu leben, und du wirst entdecken, daß es keinen besseren Weg gibt.

Joachim Stöbis


Pscht – Gott ist da!

12. Februar 2009

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Der bekannte Seelsorger Dr. Lawrence Crabb entdeckte wahrend eines Besuches bei seinem Vater dessen Tagebuch. Er fragte ihn, ob er darin lesen’ dürfe und fand den Inhalt so gut, daß er seinen Vater bat dessen Gedanken zu veröffentlichen. (Erschienen unter dem Titel:

“Vater, lieber Vater” im Brunnenverlag)

Eines der ersten Erlebnisse, das Crabbs Vater niederschrieb, betrifft den Tod seines Vaters. Sein Vater erkrankte in jungen Jahren sehr plötzlich und starb. Am Sterbebett war seine Frau immer noch von der Hoffnung erfüllt, dass Gott ein Wunder tun würde und sprach davon. Doch Crabb unterbrach seine Frau und sagte: “Pscht – Gott ist da’” Es waren seine letzten Worte. Gerade diese Worte trugen die junge Witwe mit ihren drei Kindern durchs Leben.

“Pscht – Gott ist da!” Möchte uns der Feind nicht gerade für diese Tatsache den Blick vernebeln. Manchmal hat man doch eher den Eindruck: – Gott ist auf Reisen. Gott hat sich zurückgezogen. Jetzt scheint eher der Teufel da zu sein. Ja der Tod ist da -. Doch da sind die Worte eines Mannes auf dem Sterbebett, der angesichts seines Todes sagt: “Pscht ­Gott ist da!”

Die Worte dieses Mannes sind in mir hangen geblieben. Egal, wie die äußere Situation gerade ist.

Gott ist da;

- Ob wir Hunger haben, oder satt sind.

- Ob die Kasse leer oder voll ist.

- Ob wir Spannungen erleben oder Frieden herrscht.

- Ob wir krank sind oder uns total wohl fühlen.

- Ob wir durch Tal des Todesw gehen oder alles hell um uns ist

Gott ist heute da, in Deiner Situation, egal wie sie ist

Pscht: Werde still meine Seele: Ich will dir danken; daß DU HERR da bist!

Joachim Stöbis


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