Bete, Gottes Antworten werden praktisch sein!

28. Februar 2009

Eine 498px-george_washington_carver_pdGeschehen aus dem Leben von George W. Carver.

Einer der bedeutendsten Führer der Schwarzen im letzten Jahrhundert war der Chemiker Dr. George W. Carver, Er arbeitete im Süden der USA, als die einseitige Anpflanzung von Baumwolle den Boden ausgelaugt hatte und die Menschen, besonders die Schwarzen, arm machte, In dieser notvollen Lage hatte Carver den Anbau von Erdnüssen empfohlen. Die Leute hatten das getan, die Ernten waren gut, der Boden erholte sich. Aber was sollten sie mit den Massen Erdnüssen nun anfangen? Sie waren nicht abzusetzen.

Vor Morgengrauen ging George Carver in die Wälder, um im Gebet mit Gott zu reden. Er erzählte später davon. Er stellt Gott die Frage: “Warum hast du die Erde geschaffen?” Gott gibt ihm zu verstehen: Die Frage ist zu groß für den Menschen. “Warum hast du den Menschen geschaffen?” Auch diese Frage ist zu groß für den Menschen. Schließlich fragt er: “Herr, warum hast du die Erdnuss erschaffen?” Die Frage ist besser! Carver erzählt: “Der Herr gab mir eine Handvoll Erdnüsse und ging mit mir ins Labor. Gemeinsam gingen wir an die Arbeit.”

Das Ergebnis war sensationell. Carver fand, wie man aus der Erdnuss Milch, Süßigkeiten, Butter, Tinte, Farben, Schuhcreme, Imprägnierungsmittel, Salben, Rasiercreme, Papier und synthetischen Marmor herstellen kann. Alles Dinge, mit denen die Menschen etwas anfangen konnten. Hilfe, die ungeahnte Folgen hatte.

Warum beschäftigen wir uns nur so oft mit Fragen, die keine Brücke mehr in unser praktisches Leben schlagen? Wir erfinden Spitzfindigkeiten, um uns Gott und unsere Verantwortung vom Hals zu halten. Dabei möchte Gott uns Wege zeigen, wie wir unsere Gaben zur Hilfe für andere einsetzen können. Er möchte uns klarmachen, dass wir unser Vermögen mit anderen teilen können. Wir werden selber immer noch genug haben.

Manche träumen, was sie täten, wenn sie Albert Schweitzer oder Martin Luther King wären. Stattdessen sollten wir heute anfangen, mit Gott über unser Geld, unsere Ausbildung, unsere Wohnung, unsere Zeit, unsere Gesundheit zu sprechen. Warum tun wir es nicht? Gott wird antworten. Seine Antworten werden ganz praktisch sein. Manchmal so praktisch, dass es uns weh tut. Gott gibt keine weltfremden Ratschläge, die von Wolke Nr. 17 herabfallen. Kein Wunder, dass uns Gott unwirklich und lebensfremd vorkommt, wenn wir ihn nie mit praktischen und lebensnahen Fragen in Zusammenhang bringen wollen. Fürchten wir die alltäglichen Veränderungen?

Mehr aus den interessanten Leben von Carver unter dem folgenden Link

George Washington Carver


Zwei Freunde

18. Februar 2009

Ich habe einen Freund und wenn ich mit ihm zusammen bin, dann brauchen wir gar nicht lange und wir sind bei einem biblischen Thema gelandet. Da können wir stundenlang reden. freunde

Ich habe noch einen anderen Freund. Der ist auch Christ aber wenn ich mit ihm zusammen bin, dann muss er mir erst mal seine neuesten Witze erzählen. „Kennst Du den schon oder den schon?“ Meistens kenne ich sie nicht. Sie sind mir nicht so wichtig. Und dann ist mir aufgefallen: Mit diesem Freund komme ich so gut wie nie auf ein biblisches Thema. Immer stehen, nach den Witzen, alle möglichen anderen Themen im Vordergrund.

Jesus sagt in Lukas 6,45: wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Jesu Herz war voll von seinem Vater im Himmel. Zum Vater im Himmel wollte er die Menschen führen. Für dieses Ziel brannte sein Herz.

Joachim Stöbis

“Der Mund betet nicht, sondern ist nur des betenden Herzens Dolmetscher.” Julius Wilhelm Zincgref


Todesursache “Unglaube”

18. Februar 2009

Eine Frau (es könnte auch ein Mann sein), ging zum Arzt. Er stellte Diabetes fest und riet zu einer Behandlung. Doch sie lehnte die Diagnose ab. Weil ihre Beschwerden aber nicht nachließen, lief sie in der diabetesFolge von Arzt zu Arzt. Aber diese bestätigten nur die Diagnose des ersten Arztes: Diabetes. In ihren Augen waren diese Leute alles nur Quacksalber die keine Ahnung hatten.

Eines Tages starb die Frau. Der diensthabende Arzt stellte als Todesursache Diabetes fest. Woran starb nun diese Frau? Medizinisch gesehen an Diabetes. Genau genommen müsste aber auf dem Totenschein als Todesursache „Unglaube“ stehen. Sie starb daran die „Tatsache“ Diabetes nicht geglaubt, anerkannt und dementsprechende lebenserhaltende Maßnahmen ergriffen zu haben.

Wer Tatsachen nicht anerkennt trifft Fehlentscheidungen.

Viel häufiger als wir vermuten kosten uns Fehlentscheidungen das Leben und geistlich gesehen sogar das ewige Leben.

nach L.Crabb


“Ja, mir ist es wichtig!”

18. Februar 2009

Brigitte aus Mediasch in Rumänien ging durch eine Krise. Dies wurde ihr zum Anlass sich mit Jesus Christus zu beschäftigen. Sie erkannte: Nur Jesus kann mir helfen. So wurde ihre Krise zum wichtigsten Erlebnis ihres Lebens. Sie sagte sich: Was ich erlebt habe, müssen auch die Menschen meiner Heimatstadt erfahrenmediasch-zentrum und so fuhr sie von Deutschland aus dorthin. Sie warf missionarische Schriften in die Postkästen. Eine Frau stand auf Balkon und sah, dass auch in ihren Postkasten eine Schrift geworfen wurde. Sie rief der Frau auf der Straße zu: „Ist es was Wichtiges, was sie mir da hineingeworfen haben?“ Brigitte antwortete: „Ja, mir ist es wichtig!“ „Ja, dann kommen sie mal zu mir hinauf und erzählen sie mir!“ So kam Brigitte in das Haus dieser Frau
und diese hörte gespannt zu. Und was Brigitte wichtig war, wurde auch ihr wichtig. Sie nahm Jesus in ihr Leben auf.

Gibt es etwas Wichtigeres im Leben als Jesus?

Gerlinde Holzmann


Das kann Gott jetzt nicht sehen!

18. Februar 2009

Meine Enkelin Kathrin ist fünf Jahre alt. Ihr kindliches Vertrauen in Jesus macht sich in Bereichen ihres Lebens bemerkbar, aber eines kann sie nicht; sie kann beim Spielen sehr schlecht verlieren. Wenn sie merkt, dass sie gewinnt, spielt sie anständig, aber wehe sie verliert. Weil ich ihr Gezeter nicht so gerne wurfelanhöre, spiele ich dann öfter so, dass sie gewinnt, aber immer geht das natürlich nicht. Ich wollte ihr mit Liebe beibringen, dass man auch mal verlieren muss, weil im Leben ja auch nicht immer alles glückt.

Einmal geschah es, als sie wieder am Verlieren war, dass sie zu mogeln begann. Sie hielt ihre Hand über den Würfel, lauert darunter und dreht den Würfel so lange, bis sie die passende Zahl hatte, um ins Häuschen zu gelangen. Ich erklärte ihr, dass Jesus das ja auch sieht, doch sie sagte: “Nein, Opa, siehste, das kann Gott jetzt nicht sehen, ich halte ja meine Hand drüber.“ Trotzdem wusste Kathrin, dass Gott zusieht. Unser Volk dagegen hat weitgehend vergessen, dass es einen sehenden Gott gibt!

Herbert Lorenz


Ich hau dich in die Fr….!

18. Februar 2009

„Wenn du mir noch mal was Frommes bringst, schmeiße ich dich die Treppe runter“, so wurde ich von Helmut gewarnt. Helmut war mein Kollege bei der Post. Er war sehr tüchtig, aber wenn es um Glaubensdinge ging, wurde er sehr ausfallend. Eines Tages passierte Folgendes: In seinem christZustellungsbereich hatte sich ein Mann für Jesus entschieden. Dort bekam Helmut fast regelmäßig immer mal wieder einen Schnaps. Der Mann erzählte Helmut von seiner Bekehrung und das er ihm von jetzt an keinen Alkohol mehr ausschenken wollte. Dafür würde er ihm aber gern ein Glas Wasser oder Saft geben. Helmut nahm das gelassen hin, als er mich aber bei der Post sah, entlud sich sein Zorn auf mich, den Frommen, mit den deftigen Worten: „Wenn sich noch jemand auf meiner Tour bekehrt, dann hau ich dich vor de Mul (in die Fresse)!“ Das war deutlich genug, Obwohl ich an der Bekehrung des Mannes „unschuldig“ war, sah er mich, den Frommen, doch als den Schuldigen an.

Das war doch eigentlich nicht mehr normal wie Helmut reagiert hatte, aber hatte nicht genau dieser Hass auch die Juden während der Nazizeit in Deutschland getroffen. Uns „Fromme“ lässt man bis jetzt noch in Ruhe, aber am Ende der Zeit werden die Menschen, mit der Einstellung wie Helmut, freie Hand bekommen gegen die Frommen. Herbert Lorenz


Mein Gott ist mein Arm

16. Februar 2009

Ich komme aus einer traditionellen katholischen Familie. Wir waren sieben Geschwister und wohnten in Boppard am Rhein. Es war Krieg und mein Vater war gerade mal für 14 Tage auf Heimaturlaub. Wie gewohnt betete mein Vater vor und nach den Mahlzeiten. Das wäre an und für sich nichts Besonderes, aber zufällig war mein Onkel an diesem Tag bei uns, was eigentlich sehr selten vorkam, denn er wohnte 50km weiter weg in der Eifel. Mein Onkel war ein eingefleischter Nazi und er nahm das Gebet meines Vaters zum Anlass über den Glauben herzuziehen. Das wäre doch ein alter Hut und Schnee von gestern. So redete er sich in Rage und schimpfte über den Glauben an Gott und pries Adolf Hitler. Hitler hätte ihm einen Mähdrescher gekauft. Und seine Frau hätte er aus Bayern und die sei richtig arisch. Und außerdem: „Mein faustGott ist mein Arm und meine Faust ist meine Zukunft!“ dabei ballte er die erhobene Faust. Uns Kindern ging das durch und durch. Es war keine schöne Szene. Einige Wochen später passierte es. Mein Onkel war mit seinem Mähdrescher am arbeiten und geriet dabei mit seinem Arm ins laufende Räderwerk. Die Mähdrescher damals waren ja so Ungetüme. Da wurden die Hand und der Arm regelrecht weggerissen und wenn nicht jemand geistesgegenwärtig die Maschine abgestellt hätte, dann wäre es noch ärger geworden. Uns Kinder ist diese Geschichte mit durchs Leben gegangen und irgendwann las ich im Buch Hiob im 38. Kapitel den Vers 15: Und den Gottlosen wird ihr Licht genommen und der erhobene Arm zerbrochen werden.“ Was ist aus meinem Onkel geworden? Die Frau ist ihm davongelaufen, die wollte ja keinen Krüppel als Mann. Und er? Mit seinem Unfall waren seine Ideale dahin, denn der Deutsche Mann ist kraftstrotzend und gesund. Mein Onkel starb verarmt.

Josef Kretschmann


Es ist mein Vertrauen in den Kapitän

16. Februar 2009

Wir fuhren auf dem Pazifik in einem kleinen Schlauchboot mit 12 „Mann“ an Bord, einschließlich des Kapitäns. Die Wellen waren sehr hoch aber Lance flog mit hoher Geschwindigkeit von Welle zu Welle. Ich bin normaler Weise ein ängstlicher Typ, aber ich hatte überhaupt keine Angst. Ich habe mich gefragt warum ich keine Angst hatte, mich so frei fühlen konnte.

ocean-raftingIch entdeckte: Es ist mein Vertrauen in den Kapitän, er war hier aufgewachsen und kannte das Meer in und auswendig. Täglich fuhr er zwei Mal mit einer Gruppe Menschen hinaus aufs Meer. Er würde nichts tun, was uns gefährden würde.

Ich musste denken, dass das ja auch so ist, wenn ich an Gott als meinen Kapitän glaube. Gott lässt nie etwas zu, was mir schaden würde. Habe ich nicht in Gott die Freiheit, die ich brauche? Durch ihn kann ich wirklich Mensch sein.

Andrea Fritz


Alles zum Guten

16. Februar 2009

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Immer gewöhne sich der Mensch zu denken: “Was Gott zulässt, ist gut, es erscheine mir gut oder böse.”

Ein frommer Weiser kam vor eine Stadt, deren Tore geschlossen waren; niemand wollte sie ihm öffnen: hungrig und durstig musste er unter freiem Himmel übernachten. Er sprach: “Was Gott schickt ist gut”, und legte sich nieder.

Neben ihm stand sein Esel, zu seiner Seite eine brennende Laterne, um der Unsicherheit willen in derselben Gegend. Aber ein Sturm entstand und löschte das Licht aus: Ein Löwe kam und zerriss seinen Esel. Er erwachte, fand sich allein und sprach: “Was Gott schickt ist gut.” Er erwartete ruhig die Morgenröte.

Als er ans Tor kam, fand er die Tore offen, die Stadt verwüstet, beraubt und geplündert. Eine Schar Räuber war eingefallen und hatte eben in dieser Nacht die Einwohner gefangen geführt oder getötet. Er war verschont. “Sagte ich nicht”, sprach er, “dass alles, was Gott schickt, gut sei? Nur sehen wir meistens am Morgen erst, warum er uns etwas des Abends versagte.”

Aus: jüdische Parabeln von Johann Gottfried Herder


Der vergessene Friedhof

16. Februar 2009

Eines Tages kam jemand zum Pfarrer und erzählte: „Wissen sie eigentlich, dass in ihrem Pfarrgebiet ein evangelischer Friedhof ist. Es gibt dort auch eine Kapelle, aber alles ist ziemlich heruntergekommen und zugewuchert.“ Der Pfarrer war erstaunt. Zum ersten Mal hörte er davon. Er ging der Sache nach und fand bestätigt, was man ihm gesagt hatte.friedhof

Einen Friedhof vergessen ist nicht das Schlimmste. Ein Volk das seinen Gott vergisst, das ist schlimm. Wir leben in der Zeit wo Gott immer mehr vergessen wird. Ein Mensch, der Gott vergessen hat, fühlt sich ihm nicht mehr verpflichtet. Der macht eben alles ohne Gott. Der braucht auch keinen auferstandenen Christus und keine Sündenvergebung.

Aber Gott vergisst nicht. Für ihn sind wir alle Sünder die die Erlösung durch Christus brauchen. Der obige Pfarrer wurde an den vergessenen Friedhof erinnert. Ich möchte uns an Jesu Wort erinnern: „Geht hin und macht zu Jüngern.“ Sind wir bereit dazu?

Joachim Stöbis


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