Es ist vollbracht

10. April 2009


Es ist vollbracht

sein letztes Stöhnen

andre verhöhnen

er wirkt versöhnen

Es ist vollbracht


Es ist vollbracht

Versöhnung mit Gottmathis_gothart_grc3bcnewald_023

trotz allem Spott

Er neigt sich – ist tot

Es ist vollbracht


Es ist vollbracht

sein Tod wirkt Leben

das war sein Streben

welch ein Segen

Es ist vollbracht


Es ist vollbracht

Segen durch seine Macht

hat er gebracht

in unsre Nacht

Es ist vollbracht


Es ist vollbracht

Ein für alle Mal

ist die Tür auf zum Himmelssaal

zu Hochzeit und Abendmahl

Es ist vollbracht


Joachim Stöbis

Foto:      http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mathis_Gothart_Gr%C3%BCnewald_019.jpg


Er nahm mich mit

9. April 2009

ostergruss


DU WEISST

23. Januar 2009

Getragen fühle ich mich, fortgetragen in eine Tiefe, die ich wohl nicht kenne.

Da ist Licht und da ist Leben, da ist verzeihen und da ist geben.

Da ist jemand, der mich trägt und mich niemals fallen läßt.

Er trägt mich ganz behutsam. Gehe ich einen Schritt,

so ist er unter mir und der Schritt ist getragen durch seine Kraft.

Und auch den nächsten Schritt brauche ich nicht allein zu gehen!

Denn Du trägst mich!

Und wenn ich auf die Knie falle, weil ich Deine Herrlichkeit sehe,

so bist Du nicht fern, am andern Ende Deines Tempels; nein,

Deine Liebe, sie durchdringt mich und ich bin Dir ganz nah.

Und ohne ein Wort gesprochen zu haben, weißt Du, was ich brauche;

ohne mich bewegt zu haben, siehst Du meine Not und mein Gebrechen.

Du hältst mich und Du läßt mich nicht los, denn Du weißt,

wie nötig ich Dich habe. Ohne Dich wäre ich nicht

und ohne Dich würde nichts bestehen, was seinen Bestand hat.

Du bist, und dafür danke ich Dir!

Cornelia Halbwidl


Gott

14. Januar 2009

Gott

Gott hört

Gott hört Gebet

Gott hört dein Gebet

Gott erhört dein Gebet

Gott hört dein Gebet

Gott hört Gebet

Gott hört

Gott


Joachim Stöbis


So ist Jesus!

14. Januar 2009

Er verzichtete auf den Himmel

und wurde ein Knecht.

Einer von uns – ein Sklave unter Sklaven.

ER stieg herab vom Himmel,

um zu erleben, was es bedeutet:

unten zu sein.

ER kam in unsere Abgründe,

um zu verstehen, was es bedeutet:

zerschlagen zu sein.

ER wurde geboren in einem Stall,

um zu erfahren,

was verstoßen sein heißt.

ER musste fliehen,

um zu spüren, wie es ist,

ein Ausländer zu sein.

ER nahm unser Schwächen auf sich ,

um zu wissen, was es bedeutet,

ohnmächtig zu sein.

ER trug unsere Sünden,

um zu fühlen, was bedeutet,

von Gott getrennt zu sein.

ER überlieferte sich uns,

um zu wissen, was es heißt,

zu unrecht beschuldigt zu werden.

ER starb am Kreuz,

um mitfühlen zu können, wie schrecklich es ist,

als Sünder zu sterben.

So ist Jesus!

Joachim Stöbis

Foto: http://joachimstoebis.files.wordpress.com/2009/01/einzug-in-jerusalem.jpg

Gemälde in der Auguste Viktoria Kirche am Ölberg


Gnade

7. Januar 2009

Dass wir sind ist Gnade

Denn GOTT hat uns gemacht

Dass wir leben ist Gnade

Denn ER hat über uns gewacht

Dass wir errettet sind ist Gnade

ER hat den Sieg am Kreuz vollbracht

Dass wir SEINE Kinder sind ist Gnade

ER allein hat das erdacht

Was wir können ist Gnade

ER gab uns unsre Gaben

Auch Mangel ertragen können ist Gnade

ER läßt uns genügen, an dem wie wir’s haben

Wenn wir schwach sind ist Gnade

Weil SEINE Kraft dann mächtig wird

Wenn wir am Ende sind ist Gnade

ER zeigt sich uns als GUTER HIRT

ER ist unser Vater ist Gnade

Alles ist uns von ihm geschenkt,

ER steht über Werden Leben und Sterben ist Gnade

ER ist es der unser Dasein lenkt

Staunend wir all das erkennen, auch das ist Gnade

Sie reicht aus für alle Zeit

Anbetend wir danken für GOTTES Gnade

Gnade die trägt bis in Ewigkeit

Joachim Stöbis


Hände

7. Januar 2009

Hände die lieben

und Hände die töten

Hände die den Weg weisen

und Hände die in die Irre leiten

Hände die geben

und Hände die nehmen

Hände die reichen

und Hände die raffen

Hände die trösten

und Hände die abweisen

Hände die heilen

und Hände die verletzen

Hände die zugreifen

und Hände die fallen lassen

Hände die gestalten

und Hände die zerstören

Hände die aufdecken

und Hände die zudecken

Hände die aufrichten

und Hände die richten

Hände die bitten

und Hände die ablehnen

Hände die sich quälen

und Hände die im Schoß liegen

Hände die liebkosen

und Hände die schlagen

Hände die voller Kraft

und Hände die gelähmt

Hände die segnen

und Hände die drohen

Hände die Durst stillen

und Hände die befehlen

Hände die frei sind

und Hände die sich schützen

Hände die sinken

und Hände die sich zum Gebet erheben

Hände die sich öffnen

und Hände die sich zu Fäusten ballen

Diese Hände, sind unsere Hände

Joachim Stöbis


Worte

7. Januar 2009

1)

Schöpfungsworte

Worte des Lebens

tun wohl

geben Hoffnung

trösten

lassen unsere Seele zur Ruhe kommen

uns aufleben

und aufblicken

lassen uns aufatmen

uns ausatmen

und Luft holen

lassen uns ins Weite gehen

uns Raum schaffen

und der Enge entweichen

schaffen uns Einsicht

und Übersicht

und Zuversicht

schaffen Lieben

und Loben

und Lachen

schaffen Licht

und Leben

und Sein

Worte des Lebens

sind

Schöpfungsworte


2)

Worte –gegen das Wort

Todes Worte

Todes Worte:

verkehren

Wohltat in Untat

Trost in Trauer

Ruhe in Hast

Weite in Enge

Einsicht in Blindheit

Freude in Leid

Schöpfung in Chaos

Licht in Finsternis

Leben in Tod

Liebe in Hass

Geborgenheit in Panik

Wälder in Wüste

Schönheit in Schauer

Ordnung in Tohuwabohu

Worte – gegen das Wort

sind Worte des Todes


3)

Worte

Meine Worte, das sie doch

Worte des Lebens sind:

Worte, die Leben schaffen

Worte, die Augen leuchten lassen

Worte, die Füße bewegen

Worte, die Hände tätig machen

Worte, die Ohren aufhorchen lassen

Worte, die ins Herz dringen.

Worte aus seinem Wort

Worte aus seinem Geist

Worte von ihm genommen

Worte von ihm weitergegeben

das doch meine Worte,

Seine Worte sind.

Joachim Stöbis


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