Das fehlende Detail im “Eden Projekt”

26. März 2009

In Cornwall, England kann man das “Eden Projekt” besichtigen. Das Eden Projekt soll eine perfekte Umwelt darstellen, in der Pflanzen aller Art gedeihen.

Es gibt keine Umweltverschmutzung und auch keine Insekten. Was sollte ein Baum da noch für Wünsche eden_project_geodesic_domes_panoramahaben?

Aber es gab da ein Problem. Nachdem dieses Wunder der Wissenschaft in die Welt gerufen war entdeckten die Wissenschaftler etwas Seltsames: Die Blätter auf den Bäumen verformten sich, und die Äste fielen ab. Nachdem die Situation analysiert worden war, berichtete ein Forscher:

“Das Problem ist der fehlende Wind!” Es ist der Wind, der den Baum stößt und bewegt und er bringt den Baum dazu die Nährstoffe vom Boden in die Äste zu transportieren. Bäume brauchen den Stress des Windes, damit sie gedeihen! Das ist dasselbe in unserem Leben! Wenn wir die Wahl hätten würden wir unser kleines sicheres Eden schaffen – in unseren Familien, Träumen, unserer Zukunft. In unserer sicheren Welt hätten wir genau das emotional kontrollierte richtige Klima. Wir könnten alle Hindernisse, Angriffe und Schmerzen aus unserer heilen Welt raus halten. Wir könnten eine geistliche Atmosphäre schaffen, in der wir gedeihen könnten.

Aber wir brauchen ein bisschen Wind, damit wir wachsen und gedeihen können. Können wir vertrauen, dass Gott zu allen Zeiten gut ist? Können wir vertrauen, wenn der Sturm tobt, wenn Versuchungen, Angriffe, Leid uns “schocken”? Es ist der Wind, der “streckt” und die geistlichen Nährstoffe zu unseren Ästen bringt. Möge unser guter Vater uns die nötige Geduld dazu geben!

Und durch Geduld werdet ihr bis zum Ende durchhalten, denn dann wird euer Glaube zur vollen Reife gelangen und vollkommen sein und nichts wird euch fehlen. Jakobus 1,4

Verfasser unbekannt

Wikipedia: Eden Projekt


Sokrates – die drei Siebe

26. März 2009

sokrates

Georg Schlegel

„Halt ein!” unterbrach ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe geschüttelt?” „Drei Siebe?” fragte der andere voll Verwunderung. „Ja, mein Freund, drei Siebe! Lass sehen, ob das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht.

Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?”

„Nein, ich hörte es erzählen, und…”

So, so. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft, es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, wenn schon nicht als wahr erwiesen, wenigstens gut?”

Zögernd sagte der andere: „Nein, das nicht, im Gegenteil…”

„Dann”, unterbrach ihn der Weise, „lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden und lass uns fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so erregt”. „Notwendig nun nicht gerade…”

„Also”, lächelte Sokrates, „wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut, noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit!”

Foto:   http://commons.wikimedia.org/wiki/File:George_Schlegel06.jpg


Eritrea: Schiffscontainer als Gefängnis

21. März 2009

container-als-gefangnisDie eritreische Regierung unterdrückt protestantische Christen. Heute sind in diesem ostafrikanischen Küstenstaat mindestens 2907 Christen wegen ihrem Glauben hinter Gittern. Im Januar starben zwei Christen im Militärgefängnis in Mitire, das eigens zur Verwahrung von Christen erbaut worden war.

Aus dem ganzen Land werden verhaftete Christen dorthin gebracht. Doch wo sie auch inhaftiert sind, meist werden sie Opfer von schlechter Behandlung bis hin zur Folterung. Im Jahr 2002 entschied sich die eritreische Regierung, sämtliche protestantischen Gemeinden im Land zu verbieten. Bis heute starben mindestens acht Christen im Gefängnis.

Gefängnis, bedeutet in vielen Fällen das Gefangene in bereits überfüllte Container gesperrt werden.  Ohne Sanitäre Einrichtung. Ohne Fenster. Schmale Luftschlitze sind die einzige Licht- und Sauerstoffquelle . Die Container stehen in der prallen Sonne und heizen sich je nach Tagestemperatur entsprechend auf. In den Nächten kann es bitterkalt werden.  Zwei Mal täglich dürfen die Gefangenen für 10 Minuten hinaus um ihre Notdurft zu verrrichten und für die Essenausgabe. An Flucht ist kaum zu denken, weil die völlig geschwächten Gefangenen kaum die Kraft haben zu fliehen.

Trotzdem besteht Hoffnung, wie die Geschichte von Helen Berhane zeigt. Die eritreische Gospelsängerin konnte ihren Folterknechten entkommen. Heute lebt sie in Dänemark, wo sie sich eine neue Existenz aufbauen konnte. Sie erzählt:
„Eines Tages, während ich in einem Container eingesperrt war, fragte mich ein Wächter, was ich über die Haft und die Folter denke, die ich durchmache. Ich antwortete ihm, dass er wohl den Befehlen folgen müsse, die er von seinem Vorgesetzten erhalte – aber dass auch ich meine Anordnungen zu erfüllen hätte.“

Helen berichtet weiter: „Die Soldaten verprügelten mich. Mein Leib war schwarz vor lauter Prellungen. Aber ich habe meinencontainer1 Peinigern vergeben. Ich habe gebetet, dass Gott sie berührt. Heute blicke ich auf die Zeit im Gefängnis zurück, als wäre ich an einer Universität gewesen. Ich glaube, Gott hat mich zum Unterricht dorthin gesandt. Ich bin nun ein veränderter Mensch, nachdem ich diese Prüfung durchgestanden habe. Das christliche Leben ist täglich voller Kämpfe und Herausforderungen, und wenn wir uns weigern, uns ihnen zu stellen, entfernen wir uns von Gott. Es ist wichtig, darüber hinaus den Sieg zu sehen, den uns Jesus Christus verheissen hat.“

Quelle:  Open Doors


Konzentration auf Gott

19. März 2009

Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hände ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Frau, so sehen unsere Augen toepfernauf den Herrn, unseren Gott, bis er uns gnädig werde. Psalm 123,2

Stelle dir vor, der Herr setzt sich zu dir, wenn du dich niedersetzt. Sprich mit ihm, wie wenn du mit deinem Freund redest. Sei dir seiner Nähe unbedingt bewusst. “Ich bin bei euch alle Tage.”

Konzentriere dich auf Ihn. Frage ihn, was er dir sagen möchte und er wird dir Dinge sagen, die in keinem Zusammenhang stehen zu dem, was du vorher gedacht hast. Doch dich wird es treffen – ermutigen und trösten.

Konzentration auf Gott ist ein inneres Sehen.

Wir lassen uns leicht gefangennehmen vom äußeren Sehen. “Eva sah, das von dem Baum gut zu essen war.” Dieses “Sehen” brachte sie zu Fall, denn es war die Konzentration auf das Irdische; es geht jedoch um die Konzentration auf das Himmlische. “Unsere Augen sehen auf den Herrn.”

Der Blick auf das Himmlische ist eher reizlos, wogegen das Sehen auf das Irdische voller Reize (reizvoll) ist.

Doch die Befriedigung unseres Herzens findet seine Erfüllung nie in der Konzentration auf das Reizvolle- (Irdische) sondern immer nur im Sehen auf den Herrn.

Die auf den Herrn sehen, werden strahlen vor Freude und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.

Fasse den Entschluß, einzig und allein auf den Herrn zu sehen. Fange damit in der Sache an, die dich jetzt bewegt.

Joachim Stöbis


Gottes Plan für Dein Leben

19. März 2009

kreuz-uber-dem-talGehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker. Matth. 28,19

Im Segen Gottes zu leben – so leben, daß ER uns segnet – und für andere ein Segen sein, ist das nicht immer wieder unser Wunsch?Entscheidend ist aber GOTTES Wunsch – SEIN Wille – SEIN Plan, für unser Leben.

Es kommt nicht darauf an, daß ich zum Ziel komme, sondern das Gott durch mich zum Ziel kommt.

Jesus sagt den Jüngern: “Gehet hin in alle Welt. Machet zu Jüngern alle Völker.” Die Jünger sind dazu da, Gottes Ziel für die Welt zu verwirklichen. Die persönlichen Ziele des Jüngers müssen immer hinter den Zielen des Herrn stehen. Wer dies verwechselt, wird an Jesus scheitern (wie Judas). Gottes Ziel (für die Welt) soll durch uns verwirklicht werden. Ist uns das bewußt?

Seien wir ehrlich: Wir sind immer bestrebt, daß unsere Ziele verwirklicht werden. Dies mögen hohe Ziele sein: Heiligkeit – mit Gott eins sein – mit Christus identifiziert zu werden.  All das ist wichtig, ja es entspricht dem Willen Gottes, aber es hat nie vorrangiges Ziel zu sein. Vorrangig ist, daß sich Gottes Plan durch unser Leben erfüllt. Wie ist das möglich? Einzig und allein dadurch, daß wir IHM unser Leben zur Verfügung stellen.

Eigene Interessen sind immer zweitrangig, auch wenn sie noch so heilig zu sein scheinen. Es geht einzig und allein darum, was Gott durch unser Leben erreichen will. Gott hat einen Plan für unser Land, ja, für die ganze Welt. Kann ER diesen Plan auch durch dich verwirklichen? Gott verwirklichte durch Christus sein Ziel für die Welt. Christus war gehorsam bis zum Tod. “Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe,” sagte Jesus in Gethsemane. Darum geht es – um SEINEN Willen.

Ist Dir bewußt, welche Aufgabe Dir zukommt? Deine Aufgabe besteht zuerst darin, deine Interessen, (deine Vorstellungen vom Leben) aufzugeben und dich Gott zur Verfügung zu stellen. Läßt Du das geschehen, werden Gottes Ziele und Deine Ziele zu einer Einheit verschmelzen. Das ist wahrhaft erfülltes Leben. Das ist auch wahre Heiligkeit und wahre Identifikation mit Christus.

Ich lebe; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und hat sich selbst für mich hingegeben. Galater 2,20

Joachim Stöbis


Gott ist TROTZDEM bei dir!

19. März 2009

“Ich bin bei Euch alle Tage.” Matth. 28,20

“Und der Herr war mit Josef, so daß er ein Mann wurde, dem alles glückte.” 1. Mose 39,2

Bedenken wir, wie die Lebensumstände Josefs waren:

Seine Brüder beneiden und hassen ihn. Sie wollen ihn töten und zuletzt verkaufen sie ihn als Sklaven nach Ägypten. Als Sklave kommt er in Potiphars Haus. Dort wird er zu Unrecht beschuldigt und muß ins Gefängnis.

josef-wird-in-den-brunnen-geworfenWirklich widrige Lebensumstände.

Dahinein heißt es: Der Herr war mit Josef. Ohne lange überlegen zu müssen, kommen da einige WARUM: Warum befreit Gott Josef nicht aus der Sklaverei und bringt ihn zu seinem Vater zurück? Warum führt Gott Josef diesen Weg, getrennt von seinen Angehörigen. Warum läßt Gott es zu, daß Josef auch noch ins Gefängnis muß? Gefängnis – das war doch Endstation.

Und über diesen Lebensumständen steht: Der Herr war mit Josef.

Das bedeutet doch, daß Gott trotz widriger Lebensumstände mit uns ist. Ja, daß die Lebensumstände kein Barometer dafür sind, ob wir gute, schlechte oder gar keine Christen sind.

Gott befreite Josef nicht aus dem von den Lebensumständen bestimmten Alltag, aber Gott gab Josef zum Alltag Gelingen.

Doch dieses Gelingen war nichts Magisches. Sein persönlicher Einsatz, sowie seine enge Beziehung zu Gott, war Bedingung für dieses Gelingen.

“Der Herr war mit ihm, so daß er ein Mann wurde …….(nicht von vornherein war), dem alles gelang.

Wie wurde Josef dieser Mann?

Für Josef galt schon dasselbe Prinzip, wie später für Jesus – und für uns heute. “Er lernte an dem, was er litt.” Und Josef mußte, wie oben beschrieben, sehr viel leiden.

Leid führt in Rebellion und Hass oder Gleichgültigkeit und Depression aber auch in die tiefe Nähe zu Gott. Wer Leid durchlebt, denkt nicht mehr wie vorher. Er geht der Sache auf den Grund. Dies gilt auch bei der Bewältigung des Alltags.

Der Herr war mit Josef. So wurde Josef das Leid nicht zum Verhängnis, sondern zum Segen – ja zum Glück.

Jesus sagt: “Ich bin bei dir.” Darum muß dir auch dein Leid nicht zum Verhängnis werden, sondern Ursache dazu, ein Mensch zu werden, dessen Leben aus der Gegenwart Jesu lebt.

Joachim Stöbis


Darunter bleiben – bleibt ein Kampf

19. März 2009

Eine jegliche Rebe an mir, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe.

Johannes 15,2

Wenn du betest: “HERR gestalte mich um in DEIN Bild”, was geschieht dann? Was gehört in das Bild Jesus? Jesus brachte viel Frucht. Genau das will Gott auch in dir erreichen. So gehört es dazu, daß er uns reinigt (wie die Rebe), damit wir mehr Frucht bringen.

Doch was geschieht, wenn wir die „Reinigung“ erleben? Reinigung (Beschneidung der Reben) verursacht Schmerzen. Jesus lässt weintraubees zu das wir in Situationen hineinkommen die uns verletzen. Jetzt besteht die große Gefahr, das wir bei der Situation oder Person die uns verletzt hat, „hängen“ bleiben. Also bei den äußeren Umständen, die Schmerz, Trübsal, Verzweiflung oder auch Zorn in uns verursacht hat. Wir wehren uns dagegen! Wir kämpfen zum Beispiel gegen den Menschen, der die Verletzung durch sein Verhalten in uns verursachte. Wir pochen auf unser Recht.

Wir vergessen dabei ganz, dass wir uns in einem geistlichen Reinigungsprozess befinden. Dabei geht es nicht um die Veränderung des anderen sondern um uns – um mich – ganz persönlich.

Es gibt eine christliche Organisation die sich PREPARE-ENRICH nennt. Ziel dieser Organisation ist: „Gute Ehen besser machen.“

Wir müssen uns bewusst machen: Unsere menschliche Natur will nicht verbessert werden. Sie ist träge und bequem und will so leben wie sie will. Unsere menschliche Natur ist – um ehrlich zu sein – immer gegen Gott.

Gute Christen besser machen. Da geht es um mich, und nicht um den Menschen der mir weh tun. Der, der mir weh tut ist ein Werkzeug Gottes um mich zu reinigen damit ich mehr Frucht bringe. Wir werden damit nicht der Menschen Knechte sondern umgestaltet in das Bild Jesus

Es bleibt ein Kampf darunterzubleiben aber mit der Zeit wirst du entdecken, dass Segen von dir ausgeht.

Joachim Stöbis

Wen es interessiert: PREPARE-ENRICH


Gelassenheit, Mut und Weisheit

18. März 2009

linien-der-handGib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Die Linien in unserer Hand können wir nicht ändern, aber einem Kind in Afrika materiell  helfen kann fast jeder von uns!maedchen-mamelodie-suedafrika


Lass dich nicht abschütteln

17. März 2009

„Und Elia sprach zu Elisa: Bleibe du hier, denn der HERR hat mich nach Bethel gesandt. Elisa aber sprach: So wahr der HERR lebt und du lebst: ich verlasse dich nicht!“entruckung_elias_grafik

2. Könige 2,2

Gott will Elia zu sich rufen. Aus welchen Gründen auch immer, sagt er zu Elisa: „Bleib du hier!“ Doch Elisa lässt sich nicht abschütteln. So gehen sie von Gilgal nach Bethel, von Bethel nach Jericho, von Jericho zum Jordan, vom Jordan durch den Jordan und weiter.

Dreimal fordert ihn Elia auf: „Bleib du hier!“ Jedesmal sagt Elisa: „So wahr der HERR lebt und du lebst: ich verlasse dich nicht!“

Doch nicht nur hier wird Elisa auf die Probe gestellt. Die „geistliche Presse“ der damaligen Zeit war auch zugegen: Die Prophetenjünger von Bethel und Jericho sagen zu ihm: „Weißt du auch, daß der HERR heute deinen Herrn von dir hinwegnehmen wird?“ Er aber sprach: „Auch ich weiß es wohl; schweigt nur still.“

So läßt sich Elisa durch nichts am Dranbleiben hindern. Nun stehen sie am Jordan: „Endstation“? Nein – Da nahm Elia seinen Mantel und wickelte ihn zusammen und schlug ins Wasser; das teilte sich nach beiden Seiten, so daß die beiden auf trockenem Boden hinübergingen.

Jetzt erst stellt Elia eine Frage, die für die ganze weitere Zukunft von Elisa von weitreichender Bedeutung werden sollte: „Bitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde.“ Elisa sprach: „Daß mir zwei Anteile von deinem Geiste zufallen.“ Er sprach: „Du hast Schweres erbeten. Doch wenn du mich sehen wirst, wie ich von dir genommen werde, so wird’s geschehen; wenn nicht, so wird’s nicht sein.“

Was geschah: Elisa sah, wie Elia im Wetter gen Himmel fuhr. Elisa erhielt von Gott, was er erbeten hatte.

Elisa wäre sicher auch ohne dieses Erlebnis der Nachfolger Elias geworden. Aber er wäre geistlich schwach geblieben, weil ihm nie die Fülle des Geistes verliehen worden wäre wie jetzt.

Darum bleibe dran, wo es dranzubleiben gilt und habe den Mut „schweres“ zu erbeten. Es wird nicht nur Dir zum Segen werden.

Joachim Stöbis


Überfahrt mit Jesus

17. März 2009

Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?Markus 4,40

Überfahrt mit Jesus: „Garantiert sturmfrei!“ So nicht. Jesus hatte zwar gesagt: „Laßt uns hinüberfahren“, aber dies garantierte den Jüngern keine sturmfreie Überfahrt. Ja, selbst Jesus im Boot zu haben schützte nicht vor Schwierigkeiten. Wie wir gelesen haben: Sturm kam auf. Wellen schlugen ins Boot. Na, jetzt wird Jesus doch wohl eingreifen? Nein! Jesus litt nicht unter der Sucht helfen zu müssen, er konnte schlafen, weil er schlicht und einfach müde war.

Entrüstet und in Panik geraten weckten die Jünger Jesus mit den Worten: „Fragst du nichts danach, daß wir umkommen“? Jesus stillte den Sturm, aber er fragte zurück: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?

Was will er sagen? „Vertraut mir doch, auch wenn ich zu spät einzugreifen scheine. Ich bin bei euch!“

Einer, der auch mit im Boot war, „Petrus“ hat Vertrauen gelernt, denn er konnte später sagen: Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7)

Joachim Stöbis


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